StartseiteRegionalRegion LindauVHG-Schüleraustausch mit den USA

Meine Heimat

VHG-Schüleraustausch mit den USA

Lindau / Lesedauer: 2min

Drei intensive Wochen in Nordamerika
Veröffentlicht:24.11.2023, 15:14
Artikel teilen:

Nach langer Coronapause konnten zwölf Schüler der 11. Klasse zu unserer Partnerschule nach Lewiston im Staat New York reisen und dort für fast drei Wochen den Alltag ihrer Austauschpartner miterleben.

Am 13. Oktober flogen wir von Friedrichshafen über Frankfurt nach Toronto. Nach einem neunstündigen Flug waren alle froh, im Hotel in der Nähe des Flughafens für ein paar Stunden schlafen zu können, bevor wir am nächsten Tag nach Niagara Falls weiterfuhren. Von dort wurden wir dann mit einem typisch gelben Schulbus abgeholt und trafen unsere Gastfamilien.

In den nächsten zwei Wochen durften wir am Schulalltag teilnehmen und natürlich auch einiges als Gruppe erleben. Wir sahen die beeindruckenden Niagarafälle und fuhren sogar mit dem Schiff an sie heran, besuchten das Castellani Art Museum mit anschließender Tour über den Campus der Niagara University und bekamen eine Führung durch das deutsche Auswanderer-Museum „Das Haus“. Außerdem durften wir einen Blick hinter die Kulissen des Wasserkraftwerks der Niagara Power Authority werfen und wurden über das Gelände des fast vierhundert Jahre alten Forts Niagara geführt.

Während der Schulzeit trafen wir uns täglich mit einer Klasse der Schule und arbeiteten gemeinsam am Projekt „Kleinstadtdschungel - Pluralismus in der Provinz“. Hierbei beschäftigten wir uns mit Themen wie zum Beispiel Kultur der Ureinwohner Nordamerikas, Kolonisation, deutsche Migration in diese Region, Leben der schwarzen Bevölkerung, Unterschiede zwischen Deutschland und Amerika bzw. Lewiston und Lindau. Am Tag nach Halloween mussten wir dann leider abreisen, jedoch ging es weiter nach New York City, wo wir innerhalb von zwei Tagen so viel wie möglich dank unserer Lehrer Ingrid Meier und Johannes Boxdörfer sehen konnten.

Da das Thema unserer Studienreise „Migration und Pluralismus“ war, beschäftigten wir uns schwerpunktmäßig zum Beispiel mit dem Migrationsmuseum auf Ellis Island, vielfältigen Stadtteilen wie zum Beispiel Chinatown, aber eben auch der UN-Dekolonisierungspolitik bei einer Sonderführung durch das UNO-Hauptquartier. Wir besuchten die gebürtige Lindauerin Frau Beate Hein-Bennet, welche uns nach einem Empfang mit selbstgekochter Suppe und Pizza ihr Leben in den näherbrachte. Nach unvergesslichen drei Wochen waren aber alle wieder froh, ihre Familien in die Arme schließen zu können.


Die hier veröffentlichten Artikel wurden von Vereinen und Veranstaltern, Kirchengemeinden und Initiativen, Schulen und Kindergärten verfasst. Die Artikel wurden von unserer Redaktion geprüft und freigegeben. Für die Richtigkeit aller Angaben übernimmt schwäbische.de keine Gewähr.