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Arbeitsunfall

Mann stirbt bei Holzfällerarbeiten

Dornbirn / Lesedauer: 1 min

Eigentlich schien alles gesichert. Doch dann brach ein vermeintlich gesunder Baum - und fiel direkt in Richtung des 53-Jährigen.
Veröffentlicht:11.02.2024, 09:46

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In Dornbirn kam es am Freitag, 9. Februar, um 10 Uhr im Bereich Ebnit, Unter der Alp (Umfahrungsstraße Staufensee), bei Holzfällerarbeiten zu einem Arbeitsunfall mit tödlichem Ausgang. Drei Personen waren laut Polizei oberhalb der Straße damit beschäftigt, zwei Bäume zu fällen, wobei einer davon morsch war.

Damit der morsche Baum nicht auf die darunter befindliche Straße fällt, wurde dieser mit einem Stahlseil über eine Umlenkung an einem vermeintlich gesunden Baum gesichert. Der morsche und zu entfernende Baum wurde durch einen 76-jährigen Mann ordnungsgemäß angesägt. Anschließend bediente ein 53-jähriger Mann die Stahlwinde am Traktor und zog das Stahlseil an.

Mann wollte noch ausweichen

Dabei brach der Baum, an welchem die Umlenkung angebracht war, und fiel in Richtung des 53-jährigen Mannes. Laut einer 44-jährigen Zeugin wollte der 53-jährige Mann noch dem herabfallenden Baum ausweichen, wurde jedoch durch das Geäst des Baumes im Kopfbereich getroffen und schwer verletzt.

Die beiden unverletzten Zeugen leisteten direkt Erste Hilfe und reanimierten den 53-Jährigen. Der schwer verletzte Mann wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber C8 in das Landeskrankenhaus Feldkirch geflogen. Dort verstarb der Mann an seinen schweren Verletzungen. Im Einsatz waren sieben Kräfte der Bergrettung Dornbirn, acht Personen der Rettung (zwei Notärzte) und die Besatzung des Rettungshubschraubers C8. Zudem waren noch fünf Beamte der Bundespolizei vor Ort.