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LI spricht über unerfreuliche Haushaltslage der Stadt

Lindau / Lesedauer: 1 min

Die Lindau Initiative (LI) hat sich vor Kurzem zur diesjährigen Mitgliederversammlung getroffen. Erster Vorsitzender Jürgen Müller freute sich über die rege Beteiligung und über das zehnte Jubiläum der am 17.
Veröffentlicht:28.11.2023, 10:44

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Die Lindau Initiative (LI) hat sich vor Kurzem zur diesjährigen Mitgliederversammlung getroffen. Erster Vorsitzender Jürgen Müller freute sich über die rege Beteiligung und über das zehnte Jubiläum der am 17. April 2013 gegründeten LI.

Der Vorsitzende begann seinen Bericht unter Hinweis auf die unerfreuliche Haushaltslage der Stadt mit einem zu erwartenden Schuldenstand zum 31. Dezember in Höhe von rund 124 Millionen Euro. Kein Wunder, dass der Haushalt 2023 erst im zweiten Anlauf genehmigt wurde, wobei die Genehmigung eine für die Vergangenheit bemerkenswerte Aussage enthielt: „Allein unsere jährlichen Hinweise in den vergangenen Haushaltsgenehmigungen wurden regelmäßig ignoriert.“ Der Vorsitzende wies auf Projekte hin, die nach seiner Meinung verzichtbar gewesen wären, aber mitursächlich für die desolate Lage seien, so zum Beispiel der Neubau GTL, Landesgartenschau, Naturbeobachtungssteg in der Ladestraße, Luxusausführung des Interimsparkplatzes beim ehemaligen Bauhof, Poller auf der Insel, sowie letztlich die Fahrradstraßen Schachen und Bregenzerstraße. Der Vorsitzende schloss seinen Bericht mit der Bekräftigung der Haltung der LI, sich für den Erhalt der Schrebergärten nördlich der Eichwaldstraße weiterhin einzusetzen.

Bei den Wahlen wurde der Erste Vorsitzende Jürgen Müller in seinem Amt bestätigt, ebenso wie der bisherige Stellvertreter Thomas Ball. Als weiterer Stellvertreter erhielt Maximilian Schuff das Vertrauen der Mitglieder. Kassier blieb Sabine Zeller und als Schriftführerin neu im Amt ist Charlotte Kinnbach. Zudem wurden sieben Beiratsmitglieder gewählt: Nicole Laufer, Karin Dierks, Holger Aich, Maria Graf, Barbara Baumeister, Fabian Stohr und Thomas Madlener. Kassenprüfer sind auch künftig Friedrich Haberkorn und Dieter Weyand.