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Ist es ein Einzelbefund?

Geflügelpest bei Lachmöwe am Lindauer Ufer festgestellt

Lindau / Lesedauer: 1 min

Aufgefallen ist die Erkrankung bei einer Routinekontrolle. Worauf Geflügelhalter jetzt achten sollen.
Veröffentlicht:29.11.2023, 18:00

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Bei einer Lachmöwe am Lindauer Bodenseeufer wurde die Geflügelpest festgestellt. Worauf Geflügelhalter jetzt achten sollen.

Aufgefallen ist die Erkrankung bei einer Routinekontrolle. „Regelmäßig werden im Rahmen eines Wildvogelmonitorings Wildvögel am Bodensee auf eine Geflügelpest-Erkrankung untersucht“, schreibt das Landratsamt in einer Pressemitteilung. „Nun wurde am Lindauer Bodenseeufer bei einer Lachmöwe der Subtyp H6N8 festgestellt.“

Das Tier habe keine Krankheitsanzeichen gezeigt. „Ebenfalls untersucht wurden Stockenten und Höckerschwäne, die jedoch alle nicht infiziert waren“, schreibt das Landratsamt weiter. Untersucht werden die Tiere im Friedrich-Löffler-Institut.

Bislang noch ein Einzelfall

Da es sich um einen Einzelbefund handelt und auch keine gehäuften Todesfälle bei Wildvögeln gemeldet wurden, werden aktuell keine weiteren Maßnahmen ergriffen.

Geflügelhalter im Landkreis Lindau werden jedoch gebeten, noch nicht gemeldete Haltungen beim Veterinäramt zu melden und so genannte Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Dazu gehört zum Beispiel, dass Geflügel vor dem Kontakt mit Wildtieren geschützt wird und Futter so aufbewahrt wird, dass Wildvögel nicht dran kommen.


Das Lindauer Veterinäramt ist erreichbar unter [email protected] oder unter 08382/270 502.