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Bandlow erringt Gold und Silber bei Schwimmspektakel

Lindau / Lesedauer: 2 min

Der Lindauer hat sich beim International Swim Cup in Ingolstadt mit vielen Bestzeiten guten Ergebnisse verdient. Allerdings schwamm auch ein kleines bisschen Pech mit.
Veröffentlicht:08.02.2024, 18:31

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Ben Bandlow vom TSV 1850 Lindau hat am vergangenen Wochenende am International Swim Cup (ISC) teilgenommen. Schauplatz des Spektakels war das Sportbad der Stadt Ingolstadt, eine riesige 50-Meter-Schwimmhalle mit zehn Startbahnen sowie Ausschwimmbecken. Ausrichter war der Polizei SV Eichstätt.

Die Mega-Veranstaltung war bis zum letzten Startplatz ausgebucht. Beim Schwimmfest, das am Samstag und auch am Sonntag von 8 Uhr bis 18.30 Uhr dauerte, meldeten 59 Vereine aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Litauen, Ungarn und Tunesien insgesamt 714 Teilnehmer. Diese sprangen 3355 Mal vom Startblock.

Ben Bandlow nutzt das Schwimmfest als Formcheck

Der Brustspezialist Ben Bandlow vom TSV 1850 Lindau hatte sich neben den drei möglichen Bruststrecken noch über sechs weitere Strecken gemeldet, um seine allgemeine Form nach dem Wintertraining zu testen. Und das harte Training hat sich ausgezahlt: Bandlow wurde mit Bestzeiten bei jedem seiner Starts belohnt. Über 50 Meter Brust schwamm er der gesamten Konkurrenz seines Jahrgangs 2011 davon und siegte in 0:38,91 Sekunden. Über 100 Meter Brust erkämpfte er mit einer Zeit von einer Minute und 25,56 Sekunden die Silbermedaille, wobei er gut zwei Sekunden schneller war als auf der Kurzbahn.

Bedauerlicherweise schwamm aus seiner Sicht bei den vielen Bestzeiten auch ein kleines bisschen Pech mit, denn Bandlow landete gleich dreimal auf dem ärgerlichen vierten Rang. Über 50 Meter Schmetterling trennten ihn mit 0:33,98 Sekunden zwei hundertstel Sekunden vom Podestplatz. Auch über 50 Meter Freistil (0:31,74 Sekunden) und 200 Meter Brust (3:14,35 Minuten) wurde er undankbarer Vierter. Mit 1:09,35 Minuten knackte der Lindauer Schwimmer über 100 Meter Freistil erstmals die magische 1:10-Marke, was Rang sechs bedeutete.

„Diese guten Ergebnisse sind eine Bestätigung des Trainingsaufbaus und motivieren zu neuen Zielen“, heißt es in der TSV-Mitteilung abschließend.