Bodenseeregion

„Wissen was geht!“: Technologie zum Anfassen

Tettnang / Lesedauer: 2 min

Informationen aus erster Hand durch wenglor-Azubis gehören bei Ferienaktion traditionell dazu
Veröffentlicht:30.08.2015, 21:20
Aktualisiert:23.10.2019, 23:00

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16 Schüler aus der Bodenseeregion haben vor Kurzem im Rahmen der Ferienaktion „Wissen was geht!“ die Welt der Sensortechnologie beim Tettnanger Familienunternehmen wenglor sensoric hautnah erlebt. Die von der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis initiierte Aktion ermöglichte es den Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 20, sich einerseits über Ausbildungs-Perspektiven im Unternehmen zu informieren und andererseits die komplexen Technologien der Sensorik zu entdecken.

Die berufliche Vielfalt und Individualität, aber auch das hohe Anforderungsprofil an Nachwuchskräfte stellen viele Berufseinsteiger vor die Qual der Wahl. Damit die Entscheidung, welchen beruflichen Weg man einschlägt, leichter fällt, lud wenglor insgesamt 16 Schüler ein, um die Arbeits- und Ausbildungswelt des Tettnanger Sensorenherstellers vorzustellen. Im Rahmen einer Firmenführung erfuhren die interessierten Jungen und Mädchen Informationen etwa zu den komplexen Abläufen im vollautomatischen Kleinteilelager oder begleiteten die Bestückung einer Leiterplatine in der Produktions-Abteilung. So konnte sich jeder ein ganz persönliches Bild der Wertschöpfungskette des weltweit agierenden Unternehmens machen.

Ausbildung in 13 Fachrichtungen

Nicht weniger spannend für die angehenden Azubis oder Studenten war die Vorstellung der vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten. Derzeit beschäftigt wenglor rund 30 Auszubildende und DHBW-Studenten in insgesamt 13 Fachrichtungen. Wer den Weg der klassischen Ausbildung wählt, kann sich als Industriekaufmann (mit oder ohne Zusatzqualifikation), als Industriemechaniker, als Fachinformatiker, als Mediengestalter, als Fachkraft für Lagerlogistik oder als Elektroniker für Geräte und Systeme ausbilden lassen. Wer dual studieren will, kann die Bachelorstudiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, Elektrotechnik, Informatik, Wirtschaftsinformatik, BWL Industrie oder International Business an der DHBW wählen.

Im direkten Gespräch mit wenglor-Azubis konnten sich die Schüler über die Ausbildungsinhalte, die Arbeitsbedingungen, das persönliche Umfeld sowie die Bewerbungsverfahren austauschen. „Es ist sehr authentisch, wenn sich die angehenden Fachkräfte mit ihresgleichen austauschen können und alle Infos rund um unser Ausbildungsangebot direkt von unseren Azubis erhalten“, erläutert Personalsachbearbeiterin Sarah Kees, die das seit Jahren erfolgreiche Projekt bei wenglor betreut. „Natürlich stehen wir aber auch für Ausbildungsfragen beratend zur Verfügung und unterstützen potenzielle Interessenten in persönlichen Gesprächen.“

Dabei geht es aber oftmals nicht nur um die Ausbildungs- oder Studienmöglichkeiten, sondern auch um andere attraktive Formen der Mitarbeit. Insbesondere über das Projekt „Wissen was geht!“ hat wenglor bereits mehrfach Bewerbungen erhalten für Praktika, Vorpraktika oder Werkstudenten-Tätigkeiten.

„Die Durchführung dieses Projektes lohnt sich für uns jedes Jahr“, so Sarah Kees. „Das Ziel, dass sich die angehenden Nachwuchskräfte bei uns bewerben, erreichen wir sehr oft. Dabei geht es nicht immer darum, sich über eine Ausbildung oder ein Studium fest an wenglor zu binden, sondern oftmals auch um erste Berufserfahrungen über Praktika oder studienbegleitende Nebenjobs.“