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Glosse „Übrigens“

Wer’s tragen kann: Männer in grün

Tettnang / Lesedauer: 1 min

Was haben Bernd Kohlhepp alias Hämmerle und SZ-Verlagsleiter Klaus Dannecker gemeinsam? Das verrät in dem Fall schon der erste Blick...
Veröffentlicht:12.02.2024, 13:00

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Eine Glosse über grüne Männchen ist zunächst einmal nicht zwingend witzig. Zum einen ist damit eine Bezeichnung für russische Spezialkräfte verknüpft, die in grünen Uniformen ohne Hoheitsabzeichen zur Besetzung der Krim eingesetzt wurden.

Und auch die Umschreibung von Außerirdischen als kleine grünen Männchen hat schon so manche Verballhornung hinter sich. Allerdings steht dem seit Frühjahr 2023 die Sicht des Zoologen Arik Kershenbaum entgegen, der grüne Männchen (wenn es denn Leben auf anderen Planeten geben sollte) für gar nicht sooo abwegig hält...

Video: Roland Weiß

Sei’s drum. Die beiden in grün gekleideten Herren, um die es hier geht, sind nämlich von ganz anderem Kaliber, wenn auch von gleicher Couleur. Die stach nämlich jüngst bei dem Gast aus Bempflingen ins Auge, der als „Hämmerle“ stets für einen ausverkauften Kulturschuppen gut ist. Bernd Kohlhepp heißt der Mann, der für seinen trockenen Humor (und zu Beginn seiner Karriere für karierte Hemden) bekannt ist und deshalb den lockenden Abschlussausblick von Rudi Sterk und Jochen Wiesener umgehend konterte.

„2025 sehen wir uns wieder“, freuten sich die Meckenbeurer Kulturkreis-Programmmacher auf einen weiteren Auftritt des Kabarettisten, was Hämmerle entlockte: „Wieso? Kommet ihr nach Bempflingen?“

Ebenfalls in grün und dies ebenfalls nur zu ausgewählten Anlässen: Bernd Kohlhepp alias Hämmerle beim Auftritt im Meckenbeurer Kulturschuppen.
Ebenfalls in grün und dies ebenfalls nur zu ausgewählten Anlässen: Bernd Kohlhepp alias Hämmerle beim Auftritt im Meckenbeurer Kulturschuppen. (Foto: Roland Weiß)

Nach Tettnang muss kommen, wer das Original in grün sehen will. Seit mehr als 30 Jahren ist Verlagsleiter Klaus Dannecker am Gumpigen im grünen Zwirn anzutreffen, durch den er auch 2024 an der „Erlebbar“ weithin erkennbar war.

Wie sich das 2025 verhält, ist offen - Klaus Dannecker wird dann jedenfalls im Ruhestand sein. Den grünen Anzug darf er aber gerne weiterhin tragen, denn Tettnangs Fasnet lebt schließlich von ihren individuellen Farbtupfern.