Stadthalle

Tettnanger CDU fordert Startschuss für eine neue Stadthalle

Tettnang / Lesedauer: 2 min

Ortsverband fordert strategischen Startschuss für das Projekt – Gemeinderatsfraktion stellt Antrag
Veröffentlicht:29.06.2022, 13:36

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Ein Thema, das inzwischen schon seit Jahren kontrovers diskutiert wird, will die Tettnanger CDU nun angehen: Wie die Christdemokraten in einer Pressemitteilung schreiben, haben sich Vertreter aus den drei Ortsverbänden Tettnang , Langnau/Laimnau und Tannau sowie der Gemeinderatsfraktion kürzlich zu Beratungen zum Thema Stadthalle getroffen.

Die Tettnanger CDU fordert, dass ein Planungsausschuss für das „dringend benötigte und zukunftsträchtige Projekt“ einer neuen Stadthalle eingerichtet werden soll. Der Tettnanger CDU-Vorsitzende Daniel Funke betont, dass „Rom zwar auch nicht an einem Tag erbaut wurde, wir dieses dringend notwendige Projekt nun aber endlich aufs Startgleis setzen und im Gemeinderat realisieren wollen“. Ein Planungsausschuss sei nach Ansicht von Funke der nächste Schritt, nachdem die neue Stadthalle seit diesem Jahr in die mittel- bis langfristige Haushaltsplanung eingeflossen sei, heißt es in der Pressemitteilung.

Ortschaften sind der Kernstadt in Sachen Hallen voraus

„Aktuell stehen mit dem Kindergartenbereich oder der neuen Sporthalle unter anderem akutere Projekte an, dies ist uns bewusst, aber wir wollen die neue Stadthalle eben nicht auf die lange Bank schieben oder gar ganz aus den Augen verlieren“, erklärt Kathrin Senn, stellvertretende Ortsverbands-Vorsitzende. Dem pflichten auch Tannaus CDU-Vorsitzender Ludwig Häfele und Tannaus zweiter stellvertretender Ortsvorsteher Klaus Altherr bei mit Blick auf drängende wie langwierige Vorarbeiten, wie etwa die entscheidende Standortfrage, Finanzierungsaspekte oder bauliche Angelegenheiten.

Kaus Ortsvorsteher Joachim Wohnhas und dessen zweiter Stellvertreter Alexander Schulz seien zudem überzeugt, dass „eine strategische Vorplanung überaus notwendig und sinnvoll ist, auch um vor bösen oder peinlichen Überraschungen und K.O.-Kriterien wie etwa dem Artenschutzrecht gefeit zu sein“.

Gemeinderatsfraktion hat Antrag gestellt

Alexander Lanz, Langnaus stellvertretender Ortsvorsteher, äußert: „In den Ortschaften sind wir mit Mehrzweckhallen bestens ausgestattet, daher ist es schon erstaunlich, dass die Kernstadt als angehende Große Kreisstadt noch nicht einmal eine Planung für eine geeignete Versammlungs- und Kulturstätte hat.“

Die CDU habe über die Gemeinderatsfraktion einen entsprechenden Antrag eingereicht, heißt es in der Mitteilung weiter. Damit wolle man dem Bedürfnis sowie der Notwendigkeit der Stadt, Bürger und Vereine nach einem solchen Gebäude gerecht werden und dieses nun schrittweise realisieren.