Kussbild

Kussbilder gelangen per Selbstauslöser ins Netz

Tettnang / Lesedauer: 1 min

„Tettnanger Kusshaltestelle“ wird zum interaktiven Hingucker – Start am Samstag
Veröffentlicht:24.08.2020, 13:07
Aktualisiert:27.08.2020, 17:58

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Erinnerungsfotos an einen schönen Tag im Städtle sollten unbedingt an der „Tettnanger Kusshaltestelle“ gemacht werden, schreiben die Initiatoren. Ab Samstag, 29. August, wird es diese Möglichkeit in der Montfortstraße geben. Ursprünglich hatte die gelbe Stele 20 Jahre als Bushaltestelle in der Karlstraße gedient. Beim Umbau der Einkaufsstraße sei die Kusshaltestelle bereits ein Hingucker gewesen.

„Kuss statt Bus” heißt das Motto, mit der sie Einheimischen und Besuchern die Möglichkeit bietet, ein Erinnerungsfoto zu schießen. Die Innereien der Kusshaltestelle sind klein und pfiffig: Ein Akku, eine daumennagelgroße Kamera, ein kleiner Computer aus England, ein paar Kabel und LEDs und eine Antenne. Konstruiert wurde der Kasten von Richard Kurz und Rainer Specker (Elektronikmuseum), finanziert durch Spenden von Bürgern und unterstützt aus dem Haushalt der Stadt.

Am Brünnle gegenüber des Torschlosses steht die Konstruktion, eine Markierung auf dem Boden zeigt die Fotoposition. Dann geht’s los: Bis zu circa sechs Personen können sich aufstellen, küssen und das Foto per Selbstauslöser mit Zeitverzögerung machen lassen. Nach spätestens zwei Werktagen ist es auf dem Sozialen Netzwerk Instagram ( www.instagram.com/kusshaltestelle ) hochgeladen. Fotos mit bedenklichem Inhalt werden vom ehrenamtlichen Betreuungsteam und Elektronikmuseum gelöscht.

Das Projekt wurde von Ehrenamtlichen und dem Elektronik-Museum realisiert und mit einem Zuschuss aus dem Haushalt unterstützt. Die offizielle Einweihung der Kusshaltestelle ist am Samstag um 11 Uhr am Brünnle in der Montfortstraße.