Spaziergang

Kein Spaziergang für den SV Kressbronn

Tettnang / Lesedauer: 2 min

Kein Spaziergang für den SV Kressbronn
Veröffentlicht:30.10.2018, 14:34
Aktualisiert:22.10.2019, 15:00

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TSV Schlachters, TSV Meckenbeuren, SG Aulendorf, TSG Bad Wurzach und TSV Eschach – fünf Mannschaften haben den Einzug ins Viertelfinale des Fußball-Bezirkspokals bereits geschafft. Zwei weitere kommen am Donnerstag, 1. November, dazu.

Erneut heißt es an Allerheiligen: klein gegen groß. Zwei A-Ligisten messen sich mit zwei Bezirksligisten. Dabei empfängt der Tabellenführer der Kreisliga A3, der Türk SV Wangen, den SV Seibranz. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten zeigt die Formkurve des Bezirksligisten seit Wochen deutlich nach oben. Seibranz ist in der Liga seit fünf Spieltagen ungeschlagen, keine leichte Aufgabe somit für die Wangener. Die haben in der laufenden Runde erst ein Spiel verloren (1:4 zu Hause gegen den FC Wangen II). Wie es sich anfühlt, in einem Pokalfinale zu stehen, weiß Seibranz’ Trainer Thomas Hess. 2015 stand er mit dem A-Ligisten SV Bergatreute im Endspiel und unterlag in Arnach 1:2 gegen den Bezirksligisten FC Leutkirch. „Ein Pokalfinale ist ein Bonbon und ein tolles Erlebnis. Uns erwartet allerdings mit dem Türk SV Wangen ein starker Gegner“, so Hess.

Auch der TSV Tettnang, aktuell Tabellenzweiter in der Kreisliga A2, möchte dem Bezirksligisten SV Kressbronn an Allerheiligen Paroli bieten. „Es läuft derzeit nicht schlecht bei uns, auch wenn es ein paar Punkte mehr sein dürften“, sagt Tettnangs Trainer Mico Susak. Der TSV nehme die Aufgabe mit Derbycharakter sehr ernst, „auch wenn Kressbronn Favorit ist“, meint Susak. Der SV Kressbronn schaffte 2012, damals unter Trainer Stefan Traut, mit Meisterschaft und Pokalsieg das Double. Gegner, ebenfalls in Arnach, war der SV Neuravensburg, der mit 4:2 besiegt wurde. Seitdem spielt der SV Kressbronn in der Bezirksliga Bodensee eine gute Rolle. „Tettnang hat eine gute Offensive“, sagt Kressbronns Trainer Klaus Gimple, „aber auch Schwächen in der Defensive“. Bei den zwei vergangenen Aufeinandertreffen zu Bezirksligazeiten (1:1 und 2:2) tat sich der SVK schwer. „Das wird sicher kein Spaziergang“, ist sich Gimple sicher.