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Manzenbergschule

Interessierte nutzen Tag der offenen Manzenbergschule

Tettnang / Lesedauer: 3 min

Eltern schauen sich den Nachmittagsunterricht an – Schüler probieren das Angebot im Mitmach-Unterricht aus
Veröffentlicht:17.02.2020, 09:00

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Vor dem Wechsel auf eine weiterführende Schule informieren sich Eltern und ihre Kinder gern über deren Angebote. Das konnten sie am Donnerstag auch beim Tag der offenen Manzenbergschule. Die öffnete ihre Türen und gab Interessierten einen genauen Einblick in das Arbeiten an der Gemeinschaftsschule, heißt es in einer Pressemitteilung.

Zu Beginn begrüßte Schulleiter Wolfram Schellhaase die Eltern und zukünftigen Schüler herzlich. Dazu gab es eine kurze Darbietung der Bläserklasse der Lerngruppen 6 und 7. Anschließend informierte er über das Konzept Gemeinschaftsschule und wie diese Lernform an der Manzenbergschule umgesetzt wird. Unterstützt wurde der Schulleiter dabei von zwei Schülersprechern, die den Eltern die Manzenbergschule aus Schülersicht erklärten.

Rektor Schellhaase stand gemeinsam mit den Schülern Rede und Antwort auf die drängenden Fragen der Eltern, zum Beispiel wie das Arbeiten in drei Niveaustufen in einer Lerngruppe tatsächlich funktioniert. Zudem wurde auf die neue Kooperation der Manzenbergschule mit der Gemeinschaftsschule Graf Soden in Friedrichshafen hingewiesen. In Zukunft soll damit Schülerinnen und Schülern der Manzenbergschule die Möglichkeit gegeben werden, nach dem Abschluss der zehnten Klasse in Tettnang die Oberstufe der Graf Soden Schule zu besuchen, um dort das Abitur zu anzustreben (wir berichteten). Deren Schulleiterin Iris Engelmann war vor Ort, um diese Möglichkeit gemeinsam mit Wolfram Schellhaase zu erläutern.

Neben diesem Vortrag gab es das Angebot, eine Elternführung durch das Schulhaus zu bekommen, bei der ein Lernbegleiter gemeinsam mit einem Schüler den Gästen die verschiedenen Räume zeigte und den ganz regulär stattfindenden Nachmittagsunterricht besuchte. So gewannen die Eltern einen Einblick, wie Schüler an der Manzenbergschule lernen.

Währenddessen waren für die Unterhaltung der Kinder ebenfalls verschiedene Mitmachaktionen vorbereitet. Im Fachraum der Naturwissenschaften konnte an Mikroskopen gearbeitet werden, es wurden Experimente zur Auge-Hand-Koordination durchgeführt sowie verschiedene Münzen verfärbt. Im Technik-Raum wurden Holzpfeifen hergestellt und in der Küche konnten verschiedene Obstsorten anhand des Geschmacks erraten werden. Außerdem bot die Bläserklasse den Kindern die Gelegenheit, verschiedene Instrumente auszuprobieren.

Die Schulsozialarbeiterin der Manzenbergschule Susanne Rehm informierte mit einem Stand die Eltern und Kinder über ihre Arbeit an dieser Schule. Bei verschiedenen Problemen und Konflikten steht sie besonders den Schülern, aber auch den Lernbegleitern zur Seite und organisiert im Laufe des Schuljahres verschiedene Projekte wie zum Beispiel einen Anti-Mobbing Tag, um Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen.

Um für einen solchen ereignisreichen Tag auch körperlich gerüstet zu sein, gab es im Schülercafé in den Aktionsräumen die Möglichkeit sich bei wahlweise Kaffee und Kuchen oder mit einer Bratwurstsemmel zu stärken. Dort gab es auch die Möglichkeit, mit Schulleitung und Lernbegleitern ins Gespräch zu kommen.

Insgesamt freue sich die „Schulfamilie der Manzenbergschule“, so die Mitteilung, dass ihr Informationsangebot einige Eltern und Kinder motivieren konnte, vorbeizukommen und sich einen persönlichen Eindruck von Gemeinschaftsschule zu verschaffen. Die Schule sei damit guter Hoffnung, einige Eltern und Kinder im Herbst als „Neue“ an der Manzenbergschule willkommen heißen zu können, heißt es abschließend.