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Meinung

In der Politik braucht es Vertreter aller Gruppen

Tettnang / Lesedauer: 1 min

Wenn es um die Besetzung politischer Gremien geht, ist eine reine Frauenpolitik genauso wenig die Lösung wie ein männerdominierter Rat, kommentiert Linda Egger.
Veröffentlicht:09.12.2023, 04:59

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Dass mit Regine Rist die erste Frau ins Tettnanger Rathaus eingezogen ist, könnte durchaus für manche Frau als Motivationsschub dienen, sich selbst auch politisch zu engagieren. Tettnang täte eine höhere Frauenquote sicher gut.

Dabei ist es keinesfalls eine reine Frauenpolitik, die gefordert wird - ein überwiegend weibliches Gremium wäre genauso wenig die Idealbesetzung wie der aktuell dominierende männliche Anteil. Es braucht beide Seiten, genauso wie es Menschen aus verschiedenen Altersgruppen braucht.

Letztlich entscheiden die Wähler

Frauen haben auf viele Themen einen anderen Blick als Männer, Jugendliche wiederum setzen andere Schwerpunkte als etwa Menschen der Ü50-Generation. Doch am Ende werden paritätisch besetzte Wahllisten alleine nicht ausreichen. Denn es sind die Wähler, die letztlich entscheiden. Wer mehr Frauen im Rat haben möchte, muss auch Frauen wählen.