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Dalin Kozok springt kurzfristig ein

Tettnang / Lesedauer: 2 min

In Vöhringen kann die SG Argental auf eine ihrer Ausnahmespielerinnen der vergangenen Jahre zählen. Warum Kozok dem Handball-Landesligisten aushilft.
Veröffentlicht:17.11.2023, 17:51

Von:
  • Thomas Schlichte
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Die Landesliga-Handballerinnen der SG Argental haben am Samstag ihr nächstes Pflichtspiel. Und das abermals auswärts, wenn die Mannschaft von SGA-Coach Frank Beccara beim SC Vöhringen (17 Uhr, Sporthalle im Sportpark Vöhringen) zu Gast ist.

Videostudium soll zur Stabilität beitragen

Es ist bereits Partie Nummer 8 für die SG Argental in der laufenden Hallenrunde der Landesliga Württemberg. Und bereits zum sechsten Mal in der Saison 2023/2024 genießt die neu formierte Mannschaft kein Heimrecht. Mental auch nicht gerade einfach für ein recht junges Team, das gerade dabei ist, sich zu finden. Spielerinnen wie beispielsweise Saskia Fimpel und Amela Celahmetovic haben im bisherigen Saisonverlauf inzwischen nicht nur mehr Spielanteile bekommen, sondern dadurch automatisch auch mehr Verantwortung übernommen. Positiver Nebeneffekt für die „Hummeln aus dem Argental“: Beide zahlen das Vertrauen von Beccara mit Toren zurück. Der ist allerdings vor dem Gastspiel seiner SGA-Handballerinnen im Vöhringer Sportpark erneut zum Improvisieren gezwungen, da sein Team im Vergleich zur 27:30-Niederlage bei der SG Lauterstein/Treffelhausen/Böhmenkirch am Samstag mal wieder in anderer Besetzung auflaufen wird. „Amela (Celahmetovic, Anm. d. Red.) wird aus privaten Gründen nicht mit dabei sein. Wir freuen uns aber, dass Dalin Kozok kurzfristig einspringen kann“, erklärt Beccara, der sein Team zuletzt sogar zu einer Videoanalyse um sich scharte. „Mir ging es darum, dass wir unsere Sinne schärfen und zudem eine Art Selbstreflexion betreiben“, so Beccara. Er wollte seinen Spielerinnen damit aufzeigen, dass es in Ordnung ist, auf der Platte auch mal etwas falsch zu machen. „Aus meiner Sicht kann ein solches Studium auch zur Stabilität einer Mannschaft beitragen. Denn es gilt, leichte Fehler in Zukunft zu vermeiden und schon vor dem Anpfiff eine positive Energie an den Tag zu legen.“

Das ist Argental im bisherigen Rundenverlauf schon des Öfteren gelungen, immerhin entführte das Team bereits sieben Zähler aus fremden Hallen. Und, wenn es nach Beccara geht, dürfen in Vöhringen gerne weitere Punkte hinzukommen. „Wir waren gegen die SG Lauterstein/Treffelhausen/Böhmenkirch aus meiner Sicht nicht die schlechtere Mannschaft, sondern haben leider mehr Fehler gemacht. Sollten wir das vermeiden können und unsere eigentliche Leistung abrufen, dann ist in Vöhringen ein Sieg drin“, ist Beccara überzeugt.