Kommunalwahl

Jürgen Kammerer bleibt Stellvertreter

Stetten / Lesedauer: 2 min

Neuer Gemeinderat nimmt seine Arbeit auf – zweiter Stellvertreter ist Horst Kraus
Veröffentlicht:29.07.2014, 15:58
Aktualisiert:24.10.2019, 11:00

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Seit Montag ist der neue Gemeinderat in Stetten im Amt. Bürgermeister Daniel Heß verpflichtete die wieder- und neugewählten Gemeinderäte. Wie bisher teilen sich die Freien Wähler und die CDU nach der Kommunalwahl im Mai die insgesamt acht Sitze je zur Hälfte. Verabschiedet wurden die bisherigen Ratsmitglieder Claudia Reichle (FW), die nicht wieder kandidierte, und die drei Nachrücker der vergangenen Legislaturperiode: Christian Grömmer (FW), Nicole Hanke und Sebastian Kolbe (beide CDU).

Erste Aufgabe des neuen Gemeinderates war die Wahl der beiden Stellvertreter des Bürgermeisters. In seinem Amt als erster Stellvertreter wurde Jürgen Kammerer (FW) bestätigt, zum zweiten Stellvertreter wurde Horst Kraus gewählt. Bei der Wahl sorgte Bürgermeister Heß unfreiwillig für Irritationen, hatte er doch im Eifer der Sitzungsleitung vergessen, dass er auch abstimmen darf, dies holte er rasch nach. Neben dem Bürgermeister wird Stetten im Gemeindeverwaltungsverband von Martin Frick (CDU) vertreten, seine Stellvertreterin ist Margarete Kaplan (FW). Über die Besetzung des Gutachterausschusses werden die Gemeinderäte in einer der nächsten Sitzung entscheiden.

Bürgermeister Heß dankte den vier ausscheidenden Gemeinderäten für ihre Arbeit zum Wohle der Gemeinde und ihrer Bürger. Mit großem Engagement hätten sie sich für die Weiterentwicklung der Gemeinde eingesetzt. Dabei erinnerte er unter anderem an die Projekte wie den Bau des neuen Feuerwehr-Gerätehauses, die Vorbereitung des Lärmaktionsplanes und den Beschluss zur Betreuung der Unterdreijährigen.

Seit 2009 gehörte Claudia Reichle zum Gemeinderat, eines ihrer Anliegen war die deutsch-französische Partnerschaft. 2011 rückte Sebastian Kolbe in den Gemeinderat nach, zwei Jahre später folgten Nicole Hanke und Christian Grömmer. Aufgrund ihres Stimmergebnisses müssen die drei Nachrücker wieder auf der Ersatzbank Platz nehmen, zog der Bürgermeister einen Vergleich zum Fußballteam. Demokratie bedeute auch Wandel und Veränderung, dies gelte auch für die drei Nachrücker. Zum Abschied gab es für sie Stettener Wein und je einen Blumenstrauß.