Meine Heimat

Stabwechsel beim Paritätischen Bodensee–Oberschwaben

qFriedrichshafen / Lesedauer: 2min

Roland Berner folgt Ingo Kanngießer an der Spitze
Veröffentlicht:16.03.2023, 18:30
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Seit der Gründung des paritätischen Regionalverbundes Bodensee–Oberschwaben im Sommer 2019 stand Ingo Kanngießer, Geschäftsführer des Gemeindepsychiatrischen Zentrums Überlingen gGmbH, an dessen Spitze. Nun folgt ihm Roland Berner, geschäftsführender Vorstand des Linzgau Kinder– und Jugendhilfe in diesem Amt nach.

Als Regionalverbundsprecher organisierte Kanngießer im Ehrenamt gemeinsam mit den Hauptamtlichen in der Regionalgeschäftsstelle das Zusammenwachsen, den Austausch und die Zusammenarbeit innerhalb der neu entstandenen Einheit. Diese setzt sich aus den Kreisverbänden Bodensee, Konstanz, Ravensburg und Sigmaringen zusammen. In seiner Funktion als Vorstand im Kreisverband Bodensee und als Regionalgeschäftsführer der früheren Regionalgeschäftsstelle Überlingen hatte er sich zuvor als Geburtshelfer des Regionalverbundes betätigt. Er begleitete und prägte diesen maßgeblich in dessen Anfangsjahren. Bei der Wahl im Frühjahr 2023 trat Ingo Kanngießer nicht mehr an. Für sein großes Engagement wurde er mit der goldenen Ehrennadel des Paritätischen Baden–Württemberg ausgezeichnet.

Auch sein Nachfolger Roland Berner vom Linzgau Kinder– und Jugendhilfe in Überlingen–Deisendorf wirkte schon auf vielfältige Weise für den Paritätischen: Vor seiner Zeit am Bodensee war er Jugendhilfereferent im baden–württembergischen Landesverband. Seit 2019 bringt er sich im Vorstand des paritätischen Kreisverbandes Bodensee ein.

Gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen repräsentiert der Paritätische einen bedeutenden Teil der sozialen Infrastruktur in der Region Bodensee–Oberschwaben. Er setzt sich für Toleranz, Vielfalt und Gleichberechtigung ein. Der paritätische Regionalverbund Bodensee–Oberschwaben wurde gegründet, um den Austausch unter den Mitgliedern über Kreisgrenzen hinweg zu erleichtern. Auch sollen Know–How und Ressourcen gemeinsam genutzt und den Anliegen des Paritätischen und seiner Mitgliedsorganisationen in der Öffentlichkeit, in Medien und in der Politik Gehör verschafft werden. Unterstützt wird die Arbeit der ehrenamtlich tätigen Kreisvorstände durch die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen in der Regionalgeschäftsstelle in Überlingen. Zum Regionalverbund Bodensee–Oberschwaben gehören rund 100 Mitgliedsorganisationen sowie zahlreiche Zweigstellen größerer Organisationen der Sozialwirtschaft.


Die hier veröffentlichten Artikel wurden von Vereinen und Veranstaltern, Kirchengemeinden und Initiativen, Schulen und Kindergärten verfasst. Die Artikel wurden von unserer Redaktion geprüft und freigegeben. Für die Richtigkeit aller Angaben übernimmt schwäbische.de keine Gewähr.