Meine Heimat

SSV Mit Herzensangelegenheiten

qFriedrichshafen / Lesedauer: 2min

Für die Menschen im Hintergrund
Veröffentlicht:25.01.2023, 18:19
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Der Stadtverband Sporttreibender Vereine (SSV) hatte das Projekt „12 Monate – 12 Gesichter“ ins Leben gerufen. Hierbei geht es um höchst Engagierte, die nicht täglich im Rampenlicht stehen. Hier geht es um Menschen, ohne die es im Vereinsleben nicht geht. Und diese verdienten Sportlerherzen werden vom SSV überrascht. Es wurde Zeit, auch von Seiten des Vereins wie auch vom SSV „Danke“ zu sagen.

Und so konnten der SSV-Vorstandsvorsitzende Jürgen Schrandt und Johannes Weber aus der Geschäftsstelle im Januar Waltraud Fischer überraschen. Die zu Ehrende war gerade auf ihrem Pferd in der Reithalle bei einer Dressurstunde mit Coach Ingo Kettlitz unterwegs. Miss Januar: Sie ahnte nichts. Umso größer war die Überraschung und auch die Freude.

Waltraud Fischer ist seit 1989 beim RFV Ailingen aktiv. Sie war bei allen Projekten immer vorne an der Front dabei: hat Zuschüsse für Reitabzeichen organisiert und den Mitgliedern zukommen lassen und hat die Mitgliederverwaltung unter WiSo auf professionelle Beine gestellt. Sie hat bisher nur – wegen Corona – auf einer einzigen JHV gefehlt.

2010/11 startete sie mit dem damaligen Vorstand Peter Keckeisen das Projekt Photovoltaik auf dem Dach des RFV Ailingen/Reithalle. Das hat bis heute Bestand und wird dem Verein hoffentlich in Sachen Reithallensanierung helfen.

Auch wenn sie längst keinen Posten mehr im Vorstand innehat, unterstützt sie wo es geht: Seien es Spenden für Veranstaltungen der Jugend, Ehrenpreise (wie 2022) für den damals anstehenden WBO-Reitertag oder Prüfungspreise & -orga nach LPO wie zum Beispiel beim Großen Turnier. Darüber hinaus war sie auch ganz lange das einzige Gesicht der Meldestelle – sprich – sie hatte die Veranstaltung im Griff! Gekämpft hat sie im „Springstall“ Brugger immer für Dressur und Dressurveranstaltungen, damit alle „gescheit das Reiten lernen!“ Das war ihr immer ein Herzensanliegen.

Vor einigen Jahren hat sie auch noch erfolgreich ihren Kutschführerschein gemacht und ihr eigenes Gespann gemanagt. In der Zucht war sie auch schon aktiv und reitet aktuell ihr selbstgezogenes Sternchen „Laura“. Und da sieht man dann auch wo und was meistens „auf der Strecke“ bleibt, wenn man sich sooooo viel für alle anderen einbringt und engagiert: es könnte natürlich immer noch bisserl besser laufen – mit den eigenen Roß und natürlich der eigenen Reiterei.


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