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Ziel der Umweltgruppe Meersburg: Zwei Plätze im Gemeinderat

Meersburg / Lesedauer: 2 min

Umweltgruppe Meersburg ist breit aufgestellt – Für Baitenhausen-Schiggendorf kandidieren sechs Personen
Veröffentlicht:17.03.2014, 17:05

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Die Umweltgruppe Meersburg hat ihre Kandidaten für die Kommunalwahl nominiert. Ziel ist es, zwei Sitze zu erlangen. Für den Ortschaftsrat Baitenhausen-Schiggendorf kandidieren sechs Personen.

Auf Platz eins der Gemeinderatsliste steht Monika Biemann, die seit 2009 Stadträtin ist. „Ich verfüge jetzt über viele Erfahrungen“, begründet die 59-jährige Altenpflegehelferin ihre Kandidatur. Auch Bettina Zimber , seit drei Jahren als Nachrückerin für den Vorsitzenden der Gruppe, Wilfried Steiger, im Rat, stellt sich erneut zur Wahl. „Ich möchte mich für die Reduzierung der Strahlenbelastung einsetzen“, sagt die 49-Jährige. Auch der „Erhalt einer lebenswerten Umwelt“ ist Zimber ein Anliegen.

Dieses Interesse teilt sie mit den restlichen Bewerbern auf der mit 18 Kandidaten voll belegten Wahlliste. Darunter sind drei Ehepaare, elf Frauen und sieben Männer. Mit Lars Tschaut kandidiert auch ein 19-jähriger Student. „Ich bin vom Elternhaus geprägt und engagiere mich für die Umwelt“, sagt er. Sein Vater Rudolf Tschaut kandidiert ebenfalls: „Als Vater liegen meine Interessen vor allem in den Bereichen Soziales und Familie“, so der 50-jährige Betriebswirt. Diese Schwerpunkte setzt sich auch Daniela Piosik. Die 35-jährige Krankenschwester kandidiert für den Meersburger Gemeinderat und den Ortschaftsrat Baitenhausen-Schiggendorf.

Für die doppelte Kandidatur haben sich auch Wilfried Rupp und Guido Brunner entschieden. „Es geht mir darum, die Obstbäume beim Dorfgemeinschaftshaus zu pflegen“, sagt Rupp. „Das hat die Stadt seit Jahren unterlassen.“ Weitere Themen sind die Ablagerung von Bauschutt und Angebote für Neubürger. Silvia Restle, Christine Wünsch und Gisela Prautsch stellen sich ausschließlich zur Wahl in den Ortschaftsrat.

Auf Platz zwei der Gemeinderatsliste steht Maria Mertus-Fischer. Die ehemalige Lehrerin ist Regionalleiterin des Vegetarierbunds Deutschland und möchte sich für die Vernetzung dieser Organisation mit dem Gemeinderat einsetzen. Auf dem dritten Platz folgt die 51-jährige Alexandra Mahl. Als Lehrerin am Bildungszentrum Markdorf will sie sich für die Jugend engagieren.

Margarete Fark, 72 Jahre, will sich für die Verbesserung der Spazierwege und den Erhalt des Waldes einsetzen. Sandra Spöring-Wulf sieht ihre Interessen vor allem beim Lärmschutz. Ihr Ehemann Christian Wulf will sich als Fachanwalt für Verkehrsrecht ebenfalls für den Lärmaktionsplan und die Verkehrsführung in Meersburg einsetzen.

Wilfried Biemann, früher in der Raumfahrt tätig, will dafür sorgen, „dass Meersburg lebens- und liebenswert bleibt“. Und zwar vor allem für die Bürger. Es kandidieren außerdem Felix Köhler, Hildegard Steiger, Simone Steiger, Jasmin Asshauer-Holzer und Sigrun Schöber.