Wiederaufstieg

TSV Meckenbeuren ist auf dem Weg zum Titel

Meckenbeuren / Lesedauer: 2 min

TSV Oberreitnau mischt um Platz zwei mit – Zech und Hergensweiler/Niederstaufen trennen sich 3:3
Veröffentlicht:30.04.2012, 14:55
Aktualisiert:25.10.2019, 10:00

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Der Fußball-B-Ligist TSV Meckenbeuren ist auf dem besten Weg zum Wiederaufstieg in die A-Liga. Die ausgelassene Party im Sportlerheim wollte Trainer Klaus Gimple zwar noch nicht als vorgezogene Meisterfeier durchgehen lassen („Wir feiern einfach so!“), doch der 3:1-Erfolg gegen Verfolger Ettenkirch wies eindeutig die Richtung. Gewinnt Meckenbeuren am Sonntag auch gegen Türk Wangen, ist der Titel zu 99 Prozent sicher.

Ettenkirch hatte gestern nach Gimples Aussage nur eine einzige Torchance – und zwar beim Handelfmeter kurz vor Schluss. „Dafür, dass Ettenkirch hier gewinnen muss, um am Relegationsplatz dranzubleiben, war die Leistung sehr schwach“, kommentierte Gimple das Spiel der Gäste. So machte Meckenbeuren das Spiel, hatte den reiferen Spielansatz und „so rund siebzig Prozent Ballbesitz“, berichtete Gimple. Auch die sich anschließende Generalprobe für die Meisterfeier gelang dem TSV.

Der einzige potenzielle Konkurrent um den Titel bleibt der SV Weissenau, der gestern 4:0 bei den Sportfreunden gewonnen hat. Doch das Team von Helmut Stegmaier rechnet realistischerweise eher mit Platz zwei. Der Sieg sei verdient gewesen, hätte aber deutlicher ausfallen können, sagte Weissenaus Volker Hecht . „Wir haben uns dem Gegner angepasst“, so Hecht.

Der TSV Oberreitnau mischt nach dem 1:0-Erfolg in Bürgermoos weiter um Platz zwei mit. Ralph Konrad hatte hinterher ein Kompliment für die Gastgeber übrig, die „gut gekämpft und es uns schwer gemacht haben“. Oberreitnau ging das Spiel in der ersten Hälfte nicht dominant genug an; erst nach Seitenwechsel erspielten sich die Gäste wirkliche Chancen. Der TSV ist punktgleich mit Weissenau. „Doch die Tabelle täuscht“, stapelt Coach Konrad tief, „Weissenau hat ja noch ein Spiel mehr zu absolvieren“.

Das 1:1 des TSV Bodnegg gegen den FV Langenargen wurde von einem doppelten Platzverweis kurz vor Schluss überschattet. Nach einem Foul des Bodneggers Narin Wangsangklang am Langenargener Torwart Michael Milz ging der FVL-Spieler Marius Müller auf Wangsangklang los, der ihm im Gegenzug an den Hals oder ins Gesicht griff – die Darstellungen der beiden Vereine unterscheiden sich. Letztlich sahen beide Rot. „Das Spiel wurde von beiden Seiten immer härter geführt“, sagte Bodneggs Armin Wiedmann. Spielerisch sei das Unentschieden aber gerechtfertigt.

SC/Croatia Friedrichshafen holte einen deutlichen 8:1-Sieg bei Kosova Weingarten. Zwei, drei Spieler haben gemeint, sie seien Fußballgötter. „Am Freitag hatten wir diesbezüglich eine Besprechung“, berichtete Friedrichshafens Karsten Rothe. Das fruchtete offenbar, die Häfler spielten stark. Das 3:0 von Giovanni Strongone war ein besonders schönes Tor, von Linksaußen zog der Häfler in die Mitte und schoss den Ball aus 30 Metern in den Winkel.