Stadtfest

„Unplugged DeVilles“ verabschieden sich von der Bühne

Markdorf / Lesedauer: 2 min

Band löst sich auf – Privatleben soll künftig mehr Priorität bekommen
Veröffentlicht:31.05.2016, 06:48
Aktualisiert:23.10.2019, 15:00

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Bei ihrem Auftritt beim Stadtfest haben die „Unplugged DeVilles“ ihre Auflösung bekannt gegeben. „Es war unser letzter öffentlicher Auftritt in der Region“, bestätigt Thomas Zirkel, Sänger und Gitarrist, auf Anfrage der Schwäbischen Zeitung . Der Grund für die Auflösung: Das eigene Privatleben soll künftig mehr Priorität haben.

Die Entscheidung für das Ende der „Unplugged DeVilles“ ist laut Zirkel schon vor einigen Monaten getroffen worden. „Am Samstagabend haben wir es auf der Bühne das erste Mal öffentlich bekannt gegeben und sehr emotionale Reaktionen erlebt. Es sind sogar Tränen geflossen“, berichtet Zirkel. Von Entsetzen über Enttäuschung bis Überraschung sei alles dabei gewesen. „Die Reaktion war durchaus zu erwarten. Denn wenn eine Band, deren Musik man mag, sich auflöst, dann ist das natürlich mit Emotionen verbunden“, sagt Zirkel. Auch bei den Musikern sei in dem Moment Wehmut aufgekommen. „Wir haben alle schlucken müssen“, berichtet der Sänger.

Doch an der Entscheidung ist nicht zu rütteln. Die vier Musiker aus der Region Nadine Immeke (Sängerin), Dennis Semenik (Gitarre), Michael Glönkler (Cachon) und Thomas Zirkel (Gitarrist und Sänger) spielen seit 2008 als die „Unplugged DeVilles“ zusammen. Vorher haben sie mit anderen Musikern in einer Coverband gespielt. „Nach so vielen Jahren des gemeinsamen Musizierens ist es an der Zeit, dass man mal durchschnauft“, sagt Zirkel. In manchen Jahren waren es bis zu 30 Auftritte pro Jahr. Feste Größen waren die „Unplugged Devilles“ nicht nur beim Stadtfest, sondern auch bei der Markdorfer Musiknacht und haben sich so eine große Fangemeinschaft in der Region erspielt. „Die Auftritte waren aber vor allem an Wochenenden und entsprechend kurz kam dabei die eigene Freizeit“, sagt Zirkel. Der 39-Jährige möchte künftig den Fokus mehr auf das Privatleben lenken. „Und dann kann man sich vielleicht später mal wieder neu orientieren“, wägt Thomas Zirkel ab. Denn ein musikalischer Ruhestand komme für ihn noch lange nicht infrage.