Infoveranstaltung

Zu viele Teilnehmer: Zweite Infoveranstaltung zum Ausbau der B31-neu

Markdorf / Lesedauer: 2 min

Das Regierungspräsidium informiert über den aktuellen Stand der Planungen für den Ausbau der B 31-neu zwischen Immenstaad und Meersburg.
Veröffentlicht:19.02.2019, 14:05
Aktualisiert:22.10.2019, 12:00

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Das Regierungspräsidium Tübingen (RP) wiederholt die Informationsveranstaltung zum aktuellen Planungsstand der B31-neu zwischen Meersburg und Immenstaad. Sie findet am Montag, 25. Februar, in der Stadthalle Markdorf statt. Beginn ist um 19 Uhr.

Die Behörde hatte bereits am Dienstag, 12. Februar, über den Stand der Dinge informiert. Das Interesse war allerdings so groß, dass die Halle vor Veranstaltungsbeginn wegen Überfüllung geschlossen werden musste und viele Interessierte nicht mehr eingelassen werden konnten. Regierungspräsident Klaus Tappeser hatte daraufhin eine weitere Veranstaltung angekündigt. Das RP möchte daher nochmals allen Interessierten, vor allem denjenigen, die beim letzten Mal nicht teilnehmen konnten, den aktuellen Stand der Trassenauswahl vorstellen.

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Bei der Veranstaltung am Montag, 25. Februar, wird erläutert, welche Trassen werden vertieft untersucht werden und welche nicht. Außerdem sollen grundsätzliche Fragen zum Planungsstand sowie zum weiteren Vorgehen geklärt werden. An ausgehängten Plakaten besteht bereits ab 18 Uhr die Möglichkeit, sich über die Trassenvorschläge zu informieren. Auch im Nachgang zur Veranstaltung wird es dazu Gelegenheit geben. Für Fragen stehen sowohl Vertreter des Regierungspräsidiums Tübingen, die Gutachter als auch Teilnehmer des Dialogforums zur Verfügung. Beteiligte Verbände und Initiativen werden sich ebenfalls wieder präsentieren.

Mehrere Varianten im Spiel

Mit einer umfassenden Raumanalyse wurde die Grundlage für die Vorauswahl von möglichen Trassen für eine neue B 31 geschaffen. Bei der Raumanalyse handelt es sich um die Bestandsaufnahme und -bewertung der vorhandenen Landschaft mit ihren Nutzungen. Die Gutachter haben eine Vielzahl von schützenswerten Gebieten identifiziert: Dabei spielen der Mensch und artenschutzrechtliche Aspekte genauso eine Rolle wie das Landschaftsbild, die landwirtschaftlichen Nutzungen, der Tourismus und die Naherholung. Keine der über zwanzig Varianten, welche bisher vorgeschlagen und diskutiert wurden, ist ganz konfliktfrei.

Mit den Ergebnissen der Raumanalyse bleiben nun drei Trassenkorridore übrig. Alle anderen Trassenvarianten werden nicht weiterverfolgt. Letztlich kommen neben dem Korridor Süd, der die Ausbauvariante auf der heutigen B31 darstellt (Lösungsansatz A), ein Korridor Mitte (B), der südlich des Weingartenwalds verläuft, und ein Korridor Nord (C) nördlich des Weingartenwalds in Betracht. In den Korridoren B und C gibt es jeweils noch Untervarianten.

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