Gewerbegebiet

Markdorf erschließt das vorläufig letzte Gewerbegebiet

Markdorf / Lesedauer: 2 min

Mit einem Spatenstich beginnen die Bauarbeiten in „Riedwiesen IV“ – Neun Baugrundstücke unterschiedlicher Größe sind geplant
Veröffentlicht:16.03.2018, 12:43
Aktualisiert:22.10.2019, 21:00

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Es ist vorläufig das letzte Gewerbegebiet im Außenbereich der Stadt, mit dem offiziellen Spatenstich starteten am Donnerstag die Erschließungsarbeiten für den Bereich „Riedwiesen IV“. Das Gebiet zwischen Dornierstraße und Campingplatz umfasst 4,5 Hektar, davon werden etwa 3,5 Hektar als Baufläche für Gewerbebetriebe zur Verfügung stehen. Nach derzeitiger Planung sollen neun Baugrundstücke unterschiedlicher Größe entstehen.

Durch die Gewerbeansiedlungen habe sich Markdorf in den vergangenen Jahrzehnten von einer Schlafstadt zu einer Stadt in der man leben und arbeiten kann, entwickelt, stellte Bürgermeister Georg Riedmann fest. Inzwischen gebe es in Markdorf rund 5500 Arbeitsplätze, so dass es eine positive Pendlerbilanz gebe, das bedeute, dass mehr Menschen in die Stadt zum Arbeiten kommen, als das sie in Nachbarstädte pendeln. Ebenso haben sich die Gewerbesteuereinnahmen zu einer wichtigen Einnahmequelle für den Haushalt der Kommune entwickelt.

Die Flächen seien auch entwickelt worden, um den großen Unternehmen im Bereich Riedwiesen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. „Wir wollen sie dadurch in Markdorf halten“, sagte der Bürgermeister. In Zukunft werde es Gewerbeflächen wohl nur noch im Rahmen regionaler Kooperationen geben. Die Entwicklung des neuen Gewerbegebietes sei ein langer schwieriger Prozess gewesen, der sich zusätzlich durch die Ausgrabungen der Keltenschanze, um ein weiteres Jahr verzögert habe. Er sei froh, dass endlich die Bagger anrollen, freute sich Stefan Kempf von der RBS Wave, einer EnBW-Tochter, die für die Stadt die planerische und organisatorische Abwicklung der Erschließungsarbeiten übernommen hat.

Neben Strom- Wasser- und Abwasseranschlüssen, werden die Grundstücke an das Erdgasnetz angeschlossen. Jedes Unternehmen erhält eine eigene moderne Glasfaserleitung, so dass der Zugang zum schnellen Internet gewährleistet ist. Die Tiefbauarbeiten wird die Firma Strobel aus Pfullendorf ausführen. Es wird mit Baukosten von rund 1,2 Millionen Euro gerechnet und zum Jahresende sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.