Erschließung

In Markdorf-Süd beginnt ein neuer Abschnitt

Markdorf / Lesedauer: 2 min

Bewerbungsfrist für die ersten 13 Bauplätze endet am 8. März
Veröffentlicht:01.03.2017, 17:54
Aktualisiert:23.10.2019, 07:00

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Die Erschließung des dritten Abschnitts von „Markdorf-Süd“ hat am Mittwochnachmittag mit einem symbolischen Spatenstich begonnen. Bis zum Sommer sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Insgesamt entstehen 26 neue Bauplätze, die Hälfte wird in diesem Jahr verkauft.

„In den bisherigen Abschnitten des Baugebietes sind Einfamilienhäuser und Geschosswohnungsbau gemischt. In diesem Bereich wird es nun nur Einfamilienhäuser geben“, sagte Bürgermeister Georg Riedmann beim Spatenstich. Im vergangenen Jahr hatte die Stadt keinen Bauplatz verkaufen können. „Umso zufriedener sind wir, dass es mit der Erschließung jetzt wie geplant und pünktlich losgeht“, freute sich Riedmann.

Bereits rund 150 Voranfragen

Bereits am 8. März endet die Bewerbungsfrist für die ersten dreizehn Bauplätze im nördlichen Teil des Areals. Rund 150 Voranfragen hätten dabei einmal mehr eindrucksvoll den enormen Siedlungsdruck in der Region belegt. „Deshalb haben wir uns mit dem Gemeinderat große Mühe gegeben ein faires und transparentes Auswahlverfahren mithilfe eines Punktesystems zu entwickeln“. Dabei sollen vor allem Ortsansässige und große Familien zum Zuge kommen. Die Vermarktung der 13 weiteren Plätze mit Südausrichtung ist für Anfang 2018 geplant. Die Bauplätze sind zwischen 388 und 654 Quadratmeter groß.

Die Mehrsparten-Hausanschlüsse umfassen neben Wasser und Abwasser sowie Strom auch die Anbindung ans Erdgasnetz sowie Glasfaserleitungen für den Zugang zum schnellen Internet. Auf dem gesamten Areal wird die Netze BW eine moderne, sparsame Straßenbeleuchtung mithilfe der LED-Technik installieren. Zufrieden zeigte sich auch Thomas Stäbler, Leiter des Regionalzentrums Heuberg-Bodensee der EnBW. „Dass wir inzwischen zum dritten Mal beauftragt werden, zeigt das Vertrauen der Stadt in unsere Kompetenz und unterstreicht die zahlreichen Vorteile dieser Vorgehensweise“.

Die operative Verantwortung für die gesamte Erschließung des etwa 1,6 Hektar großen Gebiets liegt bei der RBS Wave, die dafür in den letzten Monaten die planerischen und verfahrensrechtlichen Grundlagen geschaffen hatte. Das Unternehmen ist unter dem Dach der EnBW auf Ingenieursdienstleistungen spezialisiert und hat seit 2010 bereits die ersten beiden Bauabschnitte im Süden der Stadt realisiert. Die Firma Storz aus Ravensburg wird den Tiefbau übernehmen, während das Büro Schwörer aus Altheim die entsprechenden Ingenieurleistungen er-bringt. Den Bebauungsplan erstellte die fsp Stadtplanung aus Freiburg.