Regattasaison

Montfort-Cup als Startschuss für neue Regattasaison

Langenargen / Lesedauer: 2 min

Acht Wettfahrten an drei Tagen – Organisator Yacht Club Langenargen sieht Corona-Folgen
Veröffentlicht:01.06.2022, 06:00

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Die Regattasaison am Bodensee kommt nach zwei coronabedingt schwierigen Jahren weiter in Schwung. Am zurückliegenden Wochenende starteten insgesamt 34 Boote zum 39. Montfort-Cup. Diese dreitägige Bodensee-Regatta wird regelmäßig vom Yacht Club Langenargen (YCL) organisiert und gilt für viele Segler als Start in die Regattasaison.

Ausbleibender Wind machte gleich zu Beginn die Geduld aller Beteiligten erforderlich. Erst als die notwendigen 4 Knoten Windgeschwindigkeit gemessen wurden, konnte die Wettfahrtleitung das Startsignal geben. Bereits kurz nachdem die „Wild Lady“ mit Steuermann Wolfgang Palm als erstes Schiff die Wendemarke umrundet hatte, erfolgte jedoch bereits der erste Abbruch. Schließlich fanden zwei Wettfahrten am ersten Regattatag statt.

Optimale Segelbedingungen am zweiten Tag

„Dafür zeigte sich der Bodensee am zweiten Tag mit feinstem Champagnerwetter von seiner allerbesten Seite“, heißt es in der Mitteilung des YCL. „ Sonnenschein und erfreuliche Windverhältnisse sorgten für optimale Segelbedingungen und ermöglichten fünf Wettfahrtdurchgänge.“ Insgesamt konnten acht erfolgreiche Wettfahrten an den drei Tagen des Montfortcup auf zwei Bahnen gesegelt werden. Auf Platz eins segelte die „Filius 3“ mit Steuermann Alex Hösch vom Bregenzer Segelclub. In der Gesamtwertung belegten zudem die zweitplatzierte „QI“ mit Steuermann Donat Frank vom Segel- und Yachtclub Herrliberg und die drittplatzierte „Magic Lady“ und ihr Steuermann Stefan Rausch vom Lindauer Segler-Club einen Podestplatz.

Im Rahmen der Siegerehrung machte YCL-Präsident Peter Roos nochmals auf die Situation des Segelsports nach den zurückliegenden Corona-Jahren aufmerksam. Weil viele Wettfahrten ausfallen mussten, hätten sich in dieser Zeit auch eine Reihe von Mannschaften aufgelöst, die sich erst wiederfinden müssen. Der Corona-Knick müsse erst wieder ausgeglichen werden, was die deutlich reduzierte Zahl von Booten erklärt, die zuletzt – auch beim 39. Montfort-Cup – an den Start gingen.