Handball

Handball: Offene Fragen nach nächster HSG-Pleite

Langenargen / Lesedauer: 2 min

Handball: Offene Fragen nach nächster HSG-Pleite
Veröffentlicht:31.10.2016, 17:16
Aktualisiert:23.10.2019, 11:00

Von:
Artikel teilen:

Nach der sechsten Niederlage im sechsten Saisonspiel stellt man sich bei der HSG Langenargen-Tettnang zunehmend die Frage, wie die Klasse zu halten ist. Der Handball-Bezirksligist war am Samstag mit einem 22:37 aus Blaustein heimgekehrt.

Während Heino Stieger nach der Partie mit einer, so seine Schilderung, davon weitgehend unbelasteten Mannschaft den Heimweg antrat, ärgerte sich der Coach enorm über die neuerliche Niederlage. „In dieser Form ist der Abstieg vorprogrammiert“, sagte Stieger am Sonntag und legte nach: „So holen wir nicht einmal einen Punkt.“

Zu deutlich wurden auch in Blaustein die Defizite der HSG-Mannschaft. Es liegt nicht am Einsatzwillen und auch nicht am zu kleinen Kader. Blaustein wäre, obschon die TSG nach dem Sieg vom Samstag an der Tabellenspitze steht, sogar schlagbar gewesen. „Das Team hat technisch grundlegende Probleme“, diagnostiziert Stieger, „und eine deutliche Leistungssteigerung muss aus der Mannschaft selbst kommen“.

Inwiefern er selbst dazu beitragen kann, vermag Stieger kaum zu sagen. Das gezielte Torwarttraining habe sich auch in Blaustein wieder positiv bemerkbar gemacht, so der Trainer. Doch solche Effekte verpuffen, wenn der Gegner – wie am Samstag geschehen – mit einer simplen offensiven Abwehrstrategie zu vielen einfachen Ballgewinnen kommt.

Zur Halbzeit war das beim Stand von 16:11 für die Gastgeber noch gar nicht mal so schlimm – frustrierend war vielmehr die zweite Halbzeit. Innerhalb von zehn Minuten zog Blaustein da auf zwölf Tore Vorsprung davon. Außer Christian Zocholl (sieben Tore, davon fünf Siebenmeter) und Fabian Stieger (5) vermochte kein HSG-Angreifer dem eine bedeutende Zahl eigener Tore entgegenzusetzen. Die Tabelle spricht eine deutliche Sprache, bei der HSG sind aber aktuell alle Fragen offen.

HSG: Dennis Sebastian D'Argento; Christian Brandt, Martin Franke (3), Marius Längin, Jonathan Marceau, Lucas Reger (1), Manuel Reggoldt (1), Sebastian Schwärzler, Fabian Stieger (5), Simon Witzke (3), Markus Wuhrer (2), Christian Zocholl (7/5).