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Kommentar zum Mooser Weg

"Dieses Mal bitte sachlich bleiben"

Langenargen / Lesedauer: 1 min

Für Normalverdiener hat der Langenargener Immobilienmarkt nichts übrig. Ob die Bebauung der Wiese am Mooser Weg Abhilfe schaffen kann, ist sicher diskussionswürdig – allerdings nur auf der Sachebene.
Veröffentlicht:19.12.2022, 18:00

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Fünf Jahre ist es her, dass der Gemeinderat erstmals beschlossen hat, auf dem Grünstreifen am Mooser Weg Wohnhäuser zu errichten. Was folgte, war eine erbitterte Auseinandersetzung zwischen Befürwortern und Gegnern der Bebauung.

Für Normalverdiener nichts übrig

Inzwischen hat sich nichts daran geändert, dass der Langenargener Immobilienmarkt für Normalverdiener kaum etwas übrig hat. Im Gegenteil: Wohnraum ist noch knapper und noch teurer, weshalb FWV und CDU jetzt doch wieder mit dem einzigen gemeindeeigenen Grundstück planen.

Wieder die Bürger gefragt

Geändert hat sich allerdings auch nichts am Standpunkt der Naturschützer und Anwohner, die den Grünstreifen unbedingt erhalten wollen. Bei der Entscheidung werden voraussichtlich wieder die Bürger gefragt sein. Das Ergebnis gilt es dann, zu akzeptieren – und zwar im Idealfall langfristig. Die beste Voraussetzung dafür ist eine Diskussion auf der Sachebene.

 Tanja Poimer
Tanja Poimer (Foto: sz/Schwäbische.de)