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1250 Jahre: Langenargen feiert großes Jubiläum

Langenargen / Lesedauer: 3 min

Ein Festwochenende steht an: Zum Jubiläum taucht die Gemeinde ins Mittelalter ein und lockt mit einem Maibaumhock. Außerdem präsentiert der HGV eine Leistungsschau.
Veröffentlicht:24.04.2023, 17:00

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Vor 1250 Jahren ist Langenargen erstmals urkundlich erwähnt worden. Am kommenden langen Wochenende, von 29. April bis 1. Mai, feiert die Gemeinde das erste von mehreren Jubiläumsfesten. Ein Höhepunkt ist der Mittelaltermarkt.

Außerdem stehen bei der Veranstaltung, die sich vom Münzhof über den Schlosspark bis hin zum Uhlandplatz erstrecken wird, ein Maibaumhock und „Wir sind Langenargen“, die Leistungsschau des Handels– und Gewerbevereins, auf dem Programm. „Zu allen Veranstaltungsprogrammpunkten wird kein Wegezoll, also Eintritt, verlangt“, betont Lothar Berger vom Festkomitee.

15.000 Besucher erwartet

„Wir sind Langenargen — früher und heute“, lautet das Motto des kunterbunten Festreigens der Gemeinde, der von Samstag bis Montag mit zahlreichen Attraktionen, viel Musik und Unterhaltung für die ganze Familie in die Sonnenstube am Bodensee einlädt. „Bei guten Wetter rechnen wir mit bis zu 15.000 Besuchern“, kündigt Lothar Berger an.

Los geht’s am 29. April ab 10 Uhr mit einem Festumzug (auch Sonntag und Montag) samt passender musikalischer Begleitung vom Maibaum aus in Richtung Konzertmuschel. Dort eröffnet Bürgermeister Ole Münder die Veranstaltung offiziell, und die Teilnehmer des dreitägigen Mittelaltermarkts werden mit Pauken und Trompeten vorgestellt.

Jubiläumsmünze selbst prägen

„Dubiose Gaukler, wohlklingende Bänkelsänger, spektakuläre Feuerspucker, zauberhafte Magier, ein Schmied, Papierschöpfer, Korbflechter, aber auch „Starstecher“ Medicus, Warenhändler, mutige Schwertkämpfer, Tanzgruppen oder edle Turmritter werden sich im mittelalterlichen Zeltlager die Ehre erweisen“, sagt Werner Dillmann, der sich für die Koordination und Planung des Markts verantwortlich zeigt.

Sein Versprechen: „Erleben Sie hautnah, wie sich das Leben zu dieser Zeit abgespielt hat. Es wird spannend und sehr unterhaltsam werden.“

Die Jubiläumsmünze „1250 Jahre Langenargen‟ kann an einem mittelalterlichen Fallhammer selbst geprägt werden.
Die Jubiläumsmünze „1250 Jahre Langenargen‟ kann an einem mittelalterlichen Fallhammer selbst geprägt werden. (Foto: Heinrich)

Wer ein besonderes Andenken haben möchte, prägt sich selbst die „1250–Jahre Langenargen“– Jubiläumsmünze mit einem historischen Fallhammer direkt vor dem Münzhof. Kulinarisch dürfen sich die Besucher unter anderem auf eine Piratentaverne im Schlosspark samt Ständen mit deftigem Essen freuen. Mit dem Märchenzelt, einem mit Holz betriebenen Riesenrad, Seifenblasen, Stelzengeher und Spielemenschen sollen die jüngsten Besucher auf ihre Kosten kommen.

Tanz in den Mai

Am Sonntag und Montag zelebriert der Fanfarenzug König Wilhelm mit dem zweitägigen Maibaumhock den blumigen Einzug in den Wonnemonat. Ab 11 Uhr sorgt die Band „Habratsbanda“ beim zünftigen Frühschoppen für Unterhaltung. Ab 20 Uhr wird die Band „Disco Flash“ beim Tanz in den Mai Stimmung ins Rund bringen, blicken die erste Vorsitzende des Fanfarenzugs, Theresa Faas, und Petra Oswald voraus.

Am Montag, ab 11 Uhr, begleitet die Bürgerkapelle den Festtag. Auf der Festwiese gibt es Kaffee, Kuchen und verschiedene Getränke und Speisen.

Betriebe und Vereine stellen sich vor

Und dann heißt es auch noch „Wir sind Langenargen“. Mit im Boot ist der Handels– und Gewerbeverein. „Mehr als 30 Betriebe und Vereine stellen sich am verkaufsoffenen Sonntag und am Montag vor und präsentieren ihr Leistungsspektrum“, kündigt Elisa Resch an.

Ob italienische Live–Musik mit Donato und Sängerin Vanessa, thailändische Massage, der Flügel am See, Glücksrad, Bagger– Geschicklichkeitsspiel oder eine Führung durch die Baustelle des ältesten und denkmalgeschützten Wohnhauses Langenargens in der Oberen Seestraße 31 — die Macher des Festwochenendes sind sich einig: „Es wird viel zu entdecken und zu erleben geben. Freuen Sie sich auf drei herrliche und unterhaltsame Tage in Langenargen.“