Heimat

„Verliebt, verlobt...verzwickt“

Friedrichshafen / Lesedauer: 2 min

Im Dorfgemeinschaftshaus Schnetzenhausen
Veröffentlicht:12.01.2023, 11:49

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Bevor sich der Vorhang der diesjährigen Theateraufführungen der Jungen Dorfgemeinschaft öffnete, verteilte der Herr Pfarrer (Frieder Schädle) Orginal Schnetzenhauser Spaß-Kekse.

Als sich dann der Vorhang unter den Klängen von „Ganz in weiß“ öffnete, begann die verrückte Komödie im Wohnzimmer der Familie Römer. Diese Komödie in drei Akten von Martin Radl erzählte von der jungen Elisabeth Römer (Gabriele Gelder), die auch wenn man es nicht für möglich hält, durch ihre bevorstehende Hochzeit zu ihrer eigenen Großmutter werden soll?!

Doch bis es zu dieser unglaublichen Einsicht kommt, herrschen im ganzen Haus Turbulenzen. Seien es die Versuche von Elisabeth, Nieren und Hirn in der Mikrowelle aufzuwärmen, was tragisch missglückt, oder auch der Versuch von Marlene Fröhlich (Erna Lutz-Angele) die mit ihrem Möchtegernfranzösisch mit Keksen für Stimmung bei der Hochzeit sorgen möchte. Da diese aus Holland kamen und die Postbotin (Daniela Sieger) sich mit Schluckauf sehr angeheitert verhalten hat, stand lange im Raum, dass es sich dabei um Haschkekse handelt. Während sich dann Hubert Graf (Richard Uhl), der zukünfitge Schwiegersohn mit einem Geheimnis ankündigt, trägt der Brautvater Rudolf Römer (Walter Schnaderböck) ebenfalls ein solches mit sich herum. Huberts Grafs Tochter, Caroline Kaltenbrunner (Birgit Angele), ist seit ein paar Monaten die Geliebte von Rudolf Römer und wird somit durch die Hochzeit von Elisabeth und Huber seine Enkelin. Sie rächt sich aber sehr wohl an ihrem Vater Hubert als auch an Rudolf. Der Polizist (Marvin Schlieker) und sein Drogenhund Schnuppi haben alle Hände voll zu tun, die aufgetretenen Fälle zu lösen. Rosa (Geli Beck) die Haushälterin, die schon immer ein Auge auf Rudolf hat, erwischt auch etwas von den Keksen und bekommt so ein lustiges Kribbeln in der Magengegend. Völlig losgelöst startet sie einen Angriff auf Rudolf. Die herbeigerufene Notärztin (Christina Mayer) konnte feststellen, dass Elisabeth nicht durch die missglückten Kochaktionen, sondern wegen einer Schwangerschaft in Ohnmacht fiel. Nun erfuhren die Theaterbesucher, dass es sich nicht, wie bis dahin befürchtete Haschkekse sondern um Huschkekse (Schnetzenhauser Spaßkekse) handelte. Nicht nur Hochwürden freute sich zum Schluß über eine Doppelhochzeit und ein jubelndes Publikum. Unter der Regie von Josef Angele haben die Darsteller die Zuschauer gegeistert.