Heimat

Rettet die Umwelt im Wettlauf gegen die Uhr!

Friedrichshafen / Lesedauer: 2 min

COACHING4FUTURE zu Gast in Mädchen- und Jungen- Realschule St. Elisabeth
Veröffentlicht:30.12.2021, 16:33

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Baustoffprüferin, Chemikantin, Produktveredlerin oder umweltschutztechnische Assistentin – naturwissenschaftliche und technische Berufe sind vielfältig. Dennoch konzentrieren sich viele Jugendliche auf nur wenige Ausbildungsberufe. Um den Schülerinnen zu zeigen, wie vielfältig die Berufsfelder, Ausbildungswege und Studiengänge in den MINT-Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik sind, waren zwei Tech-Coaches des Programms COACHING4FUTURE am 16. Dezember 2021 an der St. Elisabeth-Schule in Friedrichshafen zu Gast.

Mit interaktiven Vorträgen, Exponaten und Experimenten stellten sie den Jugendlichen Hightech-Lösungen und Berufe für die Welt von morgen vor. Workshops zu den Themen Informationstechnik und Ingenieurwissenschaften ergänzten das Programm. Mit COACHING4FUTURE engagieren sich die Baden-Württemberg-Stiftung, der Arbeitgeberverband SÜDWESTMETALL und die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit für mehr MINT-Nachwuchs.

„Langfristig fehlt in Deutschland gut ausgebildeter Nachwuchs. Dazu tragen vor allem die Digitalisierung, die Energiewende und der demografische Wandel bei. Junge Talente in technisch orientierte Berufe werden nötiger denn je gebraucht“, so Monika Martin von BBQ Bildung und Berufliche Qualifizierung gGmbH. Sie organisiert die Girls‘ Day Akademie an der St. Elisabeth Schule. Zusammen mit COACHING4FUTURE hat sie auf die Vielfalt der MINT-Berufe hingewiesen und einen Aktionstag organisiert. Die Schülerschaft der 9. Klasse mit insgesamt 115 Schüler*innen wurde in die faszinierende Welt der Zukunft entführt und ihnen die Berufs- und Studienberufe aufgezeigt, die die Welt von Morgen gestalten.

In der anschließenden Workshopphase konnten die Schülerinnen der Girls‘ Day Akademie „Die Umwelt im Wettlauf gegen die Uhr retten“. In diesem Workshop stellten sich die Jugendlichen einer fiktiven Umweltbedrohung. Dazu lösten sie unter Zeitdruck Aufgaben und Rätsel aus dem MINT-Bereich wie bei einem „Exit-Game“. Dabei fanden sie heraus, wer für die fiktive Verschmutzung eines Gewässers verantwortlich ist und damit die Gesundheit der Bevölkerung bedrohte. Im Anschluss wurde den Schülerinnen gezeigt, mit welchen technischen und ingenieurwissenschaftlichen Berufen der Industriestandort Baden-Württemberg in der Realität nachhaltig und umweltschonend mitgestaltet und welche Rolle die Digitalisierung dabei spielt.