Heimat

Erstmals auch Reiterinnen beim Blutritt

Meckenbeuren / Lesedauer: 1 min

Drei Blutreitergruppen aus dem Schussental in Weingarten
Veröffentlicht:31.05.2022, 13:48

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Nachdem in den letzten zwei Jahren coronabedingt nur ein kleines „Blutrittle“ gefeiert werden konnte, zog in diesem Jahr die Verehrung des Heiligen Blutes in gewohnter Form wieder Tausende nach Weingarten. Der Abend von Christi Himmelfahrt und der Blutfreitag selbst wurden zu einem herzlichen Glaubensfest. Die Musikkapellen aus Brochenzell, Kehlen und Meckenbeuren reihten sich am Morgen des Blutfreitags ebenso in die größte Reiterprozession Europas ein, wie die Blutreitergruppen aus Kehlen, Liebenau und Meckenbeuren. In diesem Jahr waren erstmals auch Frauen hoch zu Ross dabei. Begleitet wurden die Reiter von Pfarrer Josef Scherer, Domvikar Peter Dückers und Pfarrer Andreas Gälle. Allen Mitgliedern der „Blutreiterfamilie“ stand an diesem Blutfreitag die Freude ins Gesicht geschrieben: Im Rosenkranzgebet wurden im Ösch die Sorgen und Bitten vor Gott getragen; das frohe Spiel der Musiker in der Stadt unterstrich den Festcharakter. In diesem Jahr erinnerte bei der Blutreitergruppe Meckenbeuren der Trauerflor an der Standarte an den im Jahr 2020 verstorbenen Blutreiter Dr. Josef Sauter – es war der erste Blutritt nach seinem Tod: Auf dem Ösch wurde seiner im Gebet besonders gedacht.