Heimat

Endlich wieder eine Feier im großen Rahmen

Tettnang / Lesedauer: 2 min

Martin-Luther-Gemeinde lud zum Weißwurstfrühstück
Veröffentlicht:29.06.2022, 11:40

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Nach zwei Jahren Coronapause war es ein Höhepunkt für die Menschen der Martin-Luther-Gemeinde wieder beim Gemeindefest zusammenzukommen. Schon beim Gottesdienst waren Aufatmen und Leichtigkeit zu spüren. Gestaltet wurde er musikalisch vom Kirchenchor (Leitung Eva Frisch ) und von Stefan Nachbaur an der Orgel. Zu Beginn ihrer Predigt über das Buch Jona lud Pfarrerin Martina Kleinknecht-Wagner die Gemeinde ein: „denken wir uns für einen Augenblick eine Welt, in der die Nachrichten in der Tagespresse gut klingen. Es hieße dann nicht: Gestern haben hundert Jugendliche an der Argen randaliert, sondern gestern haben Jugendliche beim Sommerfest der Martin-Luther-Gemeinde mitgeholfen. Den Blick zu schärfen für die neuen Chancen, dabei den Mut finden, Gottes Liebe in die Welt zu setzen, dazu lädt das Buch Jona ein.“ Ute Wust (Krankenschwester der kirchlichen Sozialstation) wurde am Ende des Gottesdienstes nach 29 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Mit großer Wertschätzung bedankte sich Pfarrerin Kleinknecht-Wagner für ihren kostbaren Einsatz an den Menschen.

Nach dem Gottesdienst wurde auf dem Gelände des Gemeindezentrums weitergefeiert. Bei leckerem Weißwurstfrühstück und Käseseelen gab es für die Gemeinde Gelegenheit zu Begegnung und guten Gesprächen. „Wie sehr haben wir das vermisst die vergangen zwei Jahre!“, sagte eine Besucherin. „Es tut so gut, sich wieder so zwanglos zu treffen, miteinander zu feiern und einander zu begegnen. Es war ein Fest voller Wiedersehensfreude und Leichtigkeit.“ Am Ende bedankte sich Pfarrerin Martina Kleinknecht-Wagner bei allen Helfern und bei den Verantwortlichen vom Festausschuss um Klaus Frombach.

Im Gespräch resümierte dieser: „Das Gemeindefest nach so langer Pause zu organisieren war nicht immer einfach. Vieles war nicht mehr eingespielt. Darum wurde im Kirchengemeinderat beschlossen ein „kleines“ Format zu wählen. Der neu gebildete Festausschuss setzte diese Idee in die Tat um: Ein Weißwurstfrühstück mit bayrischem Flair! Viele Helfer wurden gefunden, die vor und hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf sorgten. „Bei besten Sommerwetter haben wir dann mit der Gemeinde gefeiert mit Raum und Zeit für Gespräche. Das neue Format kam sehr gut an und ich muss feststellen, dass weniger oft mehr ist.“

Die Gemeinde und ihre Pfarrerin hoffen, dass das nächste Fest nicht lange auf sich warten lässt.