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ZF und Rolls-Royce arbeiten für Yacht-Antrieb zusammen

Friedrichshafen / Lesedauer: 1 min

Die beiden großen Unternehmen aus Friedrichshafen machen bei einem sogenannten Pod-Antrieb gemeinsame Sache. Das steckt dahinter.
Veröffentlicht:15.09.2023, 16:00

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Die zwei größten Unternehmen in Friedrichshafen machen gemeinsame Sache: ZF und Rolls–Royce kooperieren bei einem sogenannten Pod–Antrieb für Yachten. Die neuen Antriebspakete kommen in Serienyachten, Fähren und Offshore–Versorgungsschiffe zum Einsatz, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Man bewege sich im Leistungsbereich bis 1.250 Kilowatt (1.700 PS), später auch bis 1.470 kW (2.000 PS). Basis der Pod–Antriebspakete sind laut Mitteilung die MTU–Motoren der Baureihe 2000 und der POD 4600 von ZF.

„Die Antriebs–Effizienz kann mit der MTU–ZF–Kombilösung um bis zu 15 Prozent gesteigert und somit der CO₂–Fußabdruck deutlich verringert werden. Im Vergleich zu konventionellen Festpropeller–Antrieben kann die Manövrierfähigkeit der Yacht erheblich verbessert werden“, wird Denise Kurtulus, Vice President Global Marine bei Rolls–Royce Power Systems (RRPS).

Die neuen Systeme werden für Serienyachten bis etwa 30 Meter Länge mit bis zu 32 Knoten Höchstgeschwindigkeit und für Arbeitsschiffe wie Crew Transfer Vessels angeboten. RRPS und ZF kooperieren in der Marine–Antriebstechnik bereits seit Jahrzehnten.