Halbfinale

VfB-Volleyballer wollen ins Halbfinale einziehen

Friedrichshafen / Lesedauer: 2 min

Häfler Mannschaft gastiert im zweiten Play-off am Donnerstag ab 20 Uhr beim TSV Herrsching
Veröffentlicht:30.03.2016, 20:02
Aktualisiert:23.10.2019, 17:00

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Ohne Abschlusstraining in der heimischen ZF-Arena, welches am Mittwochnachmittag wegen Bombenalarm kurzfristig abgesagt werden musste, haben sich die Volleyballprofis des VfB Friedrichshafen am Donnerstagmorgen auf den Weg an den Ammersee gemacht. Beim TSV Herrsching wollen die Häfler ab 20 Uhr den Einzug ins Halbfinale um die deutsche Meisterschaft perfekt machen.

„Wir konzentrieren uns auf uns selbst und dann klappt das schon. Ich mache mir da keine Sorgen“, lautet das Erfolgsrezept von VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu mit Blick aufs zweite Aufeinandertreffen beider Mannschaften in der Viertelfinalserie. Diese wird im Modus „best-of-three“ ausgetragen, weswegen dem VfB ein weiterer Sieg heute Abend im „Schuhkarton“ Nikolaushalle in Herrsching zum Weiterkommen genügen würde. Den ersten Schritt, um sich unter die letzten Vier zu qualifizieren, machten seine Mannen mit dem 3:1-Heimerfolg am Karsamstag gegen das Team aus Oberbayern.

Verzichten muss Moculescu weiterhin auf seine beiden Außenangreifer Luis Joventino (Muskelfaserriss) und Robert Aciobanitei, der mit der rumänischen U20-Juniorennationalmannschaft unterwegs ist. Einsatzbereit ist laut VfB-Pressemitteilung hingegen Diagonalangreifer Adrian Gontariu, der während der ersten Partie gegen Herrsching am Samstagabend noch umknickte, jedoch kurz darauf wieder spielen konnte.

„Wir können mit dem Satzgewinn zufrieden sein“, meinte TSV-Trainer Max Hauser nach dem 1:3 in der ZF-Arena. Er vertraut auf das „Wohnzimmer-Flair“ der heimischen Nikolaushalle, die für ihre beengten Verhältnisse bekannt ist. Für Herrsching sei die Play-off-Teilnahme bereits ein „Riesenerfolg“, nun wolle man sich laut Hauser im zweiten Spiel so teuer als möglich verkaufen.

Nicht im Aufgebot des TSV-Coach wird erneut Zuspieler Patrick Steuerwald sein, der seit fünf Wochen an einer Daumenverletzung herumlaboriert. Für ihn wird erneut Tobias Neumann Regie führen, der sich sehr aufs zweite Duell freut: „Wir müssen alles versuchen“, fordert Neumann.