Partnerstadt

USD San Camillo fühlt sich am See rundum wohl

Friedrichshafen / Lesedauer: 2 min

Städtepartnerschaft: Sportler aus Friedrichshafen und Imperia messen sich freundschaftlich im Handball
Veröffentlicht:30.03.2016, 12:48
Aktualisiert:23.10.2019, 17:00

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Diese sportliche Begegnung ist ein echte Premiere gewesen: Denn zum ersten Mal reisten Sportler aus der Häfler Partnerstadt Imperia an den Bodensee, um sich nicht nur Friedrichshafen anzuschauen, sondern auch den sportlichen Wettkampf zu suchen.

Erst spät in der Nacht auf Samstag war die 26-köpfige Abordnung des Handballamateurvereins USD San Camillo in Friedrichshafen angekommen und wurde von Vertretern der HSG Friedrichshafen-Fischbach mit einen kleinen Imbiss auf dem VfB-Sportgelände herzlich empfangen. Nach kurzer Nacht – ein Großteil der Gäste aus Italien übernachtete in der VfB-Gymnastikhalle – stand um 10 Uhr bereits ein sportliches Kräftemessen auf dem Programm.

In der Partie zwischen der weiblichen B-Jugend der HSG und der U16 aus San Camillo sahen die Zuschauer viele schöne Tore und einige sehenswerte Spielzüge, auch wenn am Ende die Mannschaft von HSG-Coach Stephan Utzinger klar mit 28:8 die Nase vorne hatte. Und das auch, weil die Häfler Spielgemeinschaft körperlich und konditionell überlegen war. Während die Mädels auf dem Feld um Tore kämpften, filmte eine Betreuerin der Gäste diesen Vergleich.

Zeitgleich versah Josef Büchelmeier, Vorsitzender des Vereins „Amici di Imperia“, ein paar Bücher über Friedrichshafen mit einer Widmung – auch VfB-Präsident Wunibald Wösle war gekommen. Bei jeder verpassten Chance der jungen italienischen Handballerinnen war ein Raunen durchs Publikum gegangen, bei der Vorstellung der Teams und des Anlasses an sich fungierte Ex-OB Büchelmeier als Dolmetscher.

Anschließend trafen die U16-Jungs auf ein gemischtes Team der Gastgeber, die dem schnellen Spiel und der Durchsetzungskraft des Kontrahenten aus der Partnerstadt nicht viel entgegenzusetzen hatten und brav zu einem 20:11-Erfolg von USD gratulierten. Nach den Spielen wurde zwischen den Mannschaften nicht nur gescherzt und gelacht, sondern auch so manches Geschenk ausgetauscht.

Nachdem sich die italienische Delegation und die Veranstalter des Treffens im VfB-Stadionrestaurant gemeinsam gestärkt hatten, ging es auf Erkundungstour in die Innenstadt und an die Uferpromenade. Dort wurde viel gelacht und miteinander diskutiert - und das in einer Mixtur aus Deutsch, Italienisch und Englisch.

Am späten Nachmittag machte sich der Tross aus Imperia schon wieder auf den Heimweg – und das nicht nur mit bleibenden Eindrücken, sondern auch mit neu geschlossenen Freundschaften im Gepäck.

Dank an alle Helfern

Schon sehr bald werden weitere Sportler am See erwartet. „Ich danke Ingo Ortlieb für die Vororganisation und allen Helfern an diesem Tag“, sagte HSG-Vorsitzender Hansjürgen Winghardt (siehe auch rechts).