Kulturufer

Diese 7 Stars und Legenden waren schon beim Kulturufer

Friedrichshafen / Lesedauer: 2 min

Das Kulturufer hat schon viele Stars gesehen
Veröffentlicht:31.07.2022, 15:00

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Sieben große Stars zu nennen, die im Lauf der Jahre beim Kulturufer aufgetreten sind, ist ein Klacks. Die folgende Liste ist höchst unvollständig: Wo bleiben Annett Louisan, Maceo Parker, Clueso, Nina Hagen und all die anderen?

1. John Cale (2001)

Das ehemalige Mitglied der legendären Band Velvet Underground stellte sich dem Publikum ganz allein, nur mit akustischer Gitarre. Ein magischer, oft harscher Auftritt, obwohl der Meister von einem steifen Nacken geplagt wurde. Um sich einzustimmen, las Cale vor dem Konzert Gedichte von Dylan Thomas und trank Tee.

2. Lambchop (2006)

Die Großmeister einer neuen, ganz anderen Countrymusik zelebrierten ihre Zeitlupen-Melodien zweieinhalb Stunden lang. Hinter der Bühne erwies sich Mastermind Kurt Wagner als genau der zurückgezogene Schrat, für den man ihn auch gehalten hatte.

3. Los Lobos (2019)

Richtig! Die Mexikaner aus Los Angeles, die den uralten Song „La Bamba“ aus der Mottenkiste geholt und zum Welthit gemacht haben. Dabei hatten sie die Nummer gar nicht geschrieben – anders als die übrigen Stücke, die sie spielten. Ein Fest auch der mexikanischen Folklore.

4. Al Di Meola (2011)

Einer der Großmeister der akustischen Jazzgitarre, von dem man wegen seines Ruhms glaubt, er sei unnahbar. Doch beim Kulturufer war er der herzlichste Kerl, der sich denken lässt. Vom Publikum war Al Di Meola begeistert. Wegen dieses Konzert wisse er wieder, warum er diese Tournee-Strapazen auf sich nehme, sagte der körperlich recht kleine Jazzmeister ins Mikrofon.

5. Nigel Kennedy (2009)

Der exzentrische Geiger kam mit einem Jazzprogramm zum Kulturufer. In Erinnerung bleibt die bemerkenswerte Lautstärke dieses Konzerts. Und dass die Speisen und Getränke, die Kennedys Management beim Kulturbüro für Kennedy angefordert hatte, einem Sultan zur Ehre gereicht hätten.

6. Get Well Soon (2010)

Konstantin Gropper ist ein Spezialist für majestätische Soundkulissen mit morbidem Charme. Aber bei der Anreise zum Kulturufer tuckerte er in einem Kleinwagen über die besuchervolle Uferstraße. Das Bühnenequipment hätte da bestimmt nicht reingepasst.

7. 2raumwohnung (2014)

Ein Phänomen: Inga Humpe war schon 58 Jahre alt, als sie dieses Konzert mit ihrem Lebensgefährten Tommi Eckart gab. Aber selbst aus der Nähe betrachtet wirkte sie noch immer vollkommen mädchenhaft. Höhepunkt: Das Lied „36 Grad (und es wird noch heißer)“. Nichts passte besser zu diesem schwitzigen Auftritt.