Bahnhofsmission

SPD hofft auf Zukunft der Bahnhofsmission

Friedrichshafen / Lesedauer: 1 min

Mitglieder bedauern Entscheidung, die Mission zu schließen und schlagen alternative Betreuungsmodelle vor
Veröffentlicht:07.07.2020, 06:00
Aktualisiert:07.07.2020, 06:01

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Friedrichshafen (sz) - Die SPD Friedrichshafen zeigt sich überrascht über das Ende der Bahnhofsmission. „Seit 1915 hat die Bahnhofsmission in Friedrichshafen einen wichtigen Beitrag für ein soziales Friedrichshafen, das zusammenhält, geleistet. Die Entscheidung des Trägers, die Bahnhofsmission betriebsbedingt zu schließen, bedauern wir“, betont Werner Nuber, Vorsitzender der SPD Friedrichshafen. Klar sei, dass es die Bahnhofsmission als wichtige soziale Einrichtung auch in Zukunft noch geben sollte. Viele Menschen profitieren von der dort geleisteten Arbeit.

Dieser Einschätzung schließt sich auch die Gemeinderatsfraktion der SPD an. „Wir bitten die Stadt, nach Lösungen zu suchen, um die Bahnhofsmission unter anderer Trägerschaft weiterhin zu betreiben“, so der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Sigg. Neben weiteren Gesprächen mit dem bisherigen, aber auch anderen möglichen Trägern, könnte ebenso über neue, alternative Modelle der Betreuung am Bahnhof nachgedacht werden. „Entscheidend ist, dieses soziale Angebot in irgendeiner Weise zu erhalten“, resümiert Nuber .