Bestzeit

Ringer und Sperlich mit Bestzeit in Düsseldorf

Friedrichshafen / Lesedauer: 2 min

Leichtathleten aus dem Bodenseekreis sind nun auch beim Indoor-Meeting in Karlsruhe dabei
Veröffentlicht:30.01.2015, 17:43
Aktualisiert:24.10.2019, 06:00

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Für Martin Sperlich und Richard Ringer hat sich die Reise nach Düsseldorf gelohnt. Beide Läufer des VfB LC Friedrichshafen verbesserten am Donnerstagabend beim PSD Meeting ihre Hallen-Bestzeiten über 1500 und 3000 Meter. Richard Ringer unterbot sogar die Norm für die Leichtathletik Hallen-Europameisterschaften Anfang März in Prag deutlich (7:54,50) und verpasste in 7:51,17 Minuten seine Stadionbestzeit lediglich um 18 Hundertstel.

Martin Sperlich belegte in einem Weltklassefeld mit 3:45,19 Minuten den respektablen achten Platz. Das Rennen gewann Bethwel Birgen (Kenia) in 3:40,58 Minuten vor dem in Deutschland eingebürgerten Äthiopier Homiyu Tesfaye (3:41,58). Richard Ringer wurde hinter Nixon Chepseba, Paul Koech (beide Kenia) und dem Marokkaner Othmane el Goumri als mit Abstand bester Deutscher Vierter. Sieger Chepseba stellte in diesem Lauf in 7:44,72 Minuten eine neue Weltjahresbestleistung auf. Zwischenzeitlich war Ringer sogar auf Platz zwei gelegen, hat aber auf den letzten Runden dann doch etwas abgebaut. „Ich bin das Laufen in der Halle noch nicht so gewöhnt, die Luft hat mir am Ende doch etwas Probleme gemacht. Der Lauf war in Ordnung, aber es geht noch etwas mehr. Ich bin ganz froh, dass die ersten zwei Kilometer nicht ganz so schnell waren. So konnte ich mich unter den ersten drei bis vier einsortieren und die Position verteidigen. Wichtig ist, dass ich die Hallen-EM-Norm abgehakt habe. Fünf Wochen sind bis zur EM noch Zeit für die Vorbereitung. Im Sommer möchte ich gerne zur WM“, sagte er nach dem Rennen. Diese Einschätzung teilte auch Trainer Eckhardt Sperlich: „Richard ist den letzten Kilometer in 2:40 gelaufen und hat trotzdem fast seine Bestzeit erreicht. Er und Martin bekamen überraschend am Samstag (31. Januar) beim „Indoor Meeting in Karlsruhe Startplätze auf ihren Hausstrecken. Da können sie gleich nachlegen. Die Rennen von Düsseldorf und Karlsruhe sind ein guter Test für die Vorlauf - Endlauf Situation, die bei allen großen nationalen und internationalen Meisterschaften zu bewältigen ist.“

Die Wettkämpfe in Karlsruhe werden von EuroSport 2 live übertragen.