Polizeidirektion

Polizei erlebt „ruhiges Fest“

Friedrichshafen / Lesedauer: 2 min

Polizei erlebt „ruhiges Fest“
Veröffentlicht:22.07.2009, 15:05
Aktualisiert:26.10.2019, 02:00

Von:
Artikel teilen:

Die Bilanz der Polizeidirektion zum 61. Seehasenfest fällt überwiegend positiv aus. Das Fest sei „angesichts der Größe und der vielen Besucher insgesamt sehr ruhig und friedlich verlaufen“, so der Schlussbericht.

Dieses Ergebnis sei durch die hervorragende Kooperation mit der Stadt und den Verantwortlichen des Seehasenfestpräsidiums erreicht worden, aber auch durch einen hohen Personaleinsatz der Polizei , führen die Ordnungshüter aus. Neben dem großen Verkehrsaufkommen und der Sperrung einzelner Straßen während des Festumzugs oder beim Feuerwerk bestand die Hauptarbeit im Aufpassen, wobei die Jugendschutzkontrollen einen Schwerpunkt bildeten. Wie in den Jahren zuvor war die Polizei mit einer mobilen Wache am Antoniusplatz vertreten, wo sie zusammen mit dem DRK und der Feuerwehr eine gemeinsame Einsatzleitung bildete. Diese Praxis habe sich nicht nur wegen der kurzen Wege bewährt; sie stärke auch das Sicherheitsgefühl der Besucher, sind sich die Beamten sicher. Die Präsenz äußerte sich im positiven Sinne auch bei den Jugendlichen. Sie verzichteten demnach größtenteils auf das Mitbringen von Alkoholika. Auffallend sei in diesem Zusammenhang der Rückgang stark alkoholisierter Jugendlicher gewesen. Lediglich acht deutlich alkoholisierte Jugendliche mussten ihren Eltern übergeben werden. Dabei kann ein 17-Jähriger für sich den traurigen Rekordwert eines Blutalkoholwerts von 2,02 Promille verbuchen. Insgesamt gab es 95 Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz, wobei das Rauchen in der Öffentlichkeit unter 18 Jahren einen Schwerpunkt bildete.

Verstärkt wurde die Polizeidirektion Friedrichshafen wieder von Kräften der Bereitschaftspolizei Biberach und Beamten der Bundespolizei. Durch ständige Präsenz an den Brennpunkten wie etwa am Hinteren Hafen konnten aufkeimende Auseinandersetzungen sehr gut unter Kontrolle gehalten werden. Hier musste die Polizei 40 Mal einschreiten. Insgesamt wurden 185 Personen kontrolliert und 52 Platzverweise ausgesprochen. Es mussten zwölf Menschen in Gewahrsam genommen werden. Straftaten seien im Vergleich zur Größe des Fests als gering anzusehen. Registriert wurden der Diebstahl eines Sonnenschirms, zweier Handtaschen, eines Tretboots und mehrere Sachbeschädigungen. Das war’s.