Franziskusplatz

Parkhaus für Fahrräder soll am Franziskusplatz entstehen

Friedrichshafen / Lesedauer: 2 min

Das Gebäude könnte auf der Tiefgarage gebaut werde – Ausschuss berät am Dienstag
Veröffentlicht:31.10.2018, 17:28
Aktualisiert:22.10.2019, 15:00

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Die Pläne für ein Parkhaus für Räder am Stadtbahnhof gehen voran: Die Mitglieder des Technischen Ausschusses beraten am Dienstagnachmittag über den Standort des Radhauses. Die Stadtverwaltung schlägt vor, dass es auf dem Franziskusplatz entstehen soll. Zur Debatte stehen außerdem der Standort in der Nähe der jetzigen Fahrradabstellanlage oder ein Standort auf dem Franziskusplatz, der sich weiter westlich befindet.

Die Technischen Werke Friedrichshafen und die Stadt Friedrichshafen planen das Gebäude gemeinsam. Bereits im Oktober 2016 hatte der Geschäftsführer des Stadtwerks am See, Norbert Schültke, bei einer Sitzung der Technischen Werke Friedrichshafen darum gebeten, das Projekt „Fahrradparkhaus“ voranzutreiben. Damals wurde auch bewilligt, dass es aus Mitteln aus der Stellplatzrücklage finanziert wird. Das Konzept soll sich an dem des Ravensburger Radhauses orientieren. Dort gibt es das Parkhaus für Fahrräder seit Anfang des Jahres. Die Kosten für das Gebäude sollen bei rund 500 000 Euro liegen.

Damit dieses System nicht verändert werden muss, was Geld kosten könnte, werden die Stellplätze in dem Radhaus, wie in Ravensburg, nur an Dauernutzer vermietet. Die Betreiber sehen Pendler als Zielgruppe. Einpendler können ihr Fahrrad dort abstellen, um nach Ankunft am Stadtbahnhof zu ihrem Ziel, zum Beispiel dem Arbeitsplatz, weiterzuradeln. Pendler, die Friedrichshafen mit dem Zug verlassen, können dort ihre Fahrräder abstellen, wenn sie mit dem Rad morgens zum Bahnhof fahren und abends wieder nach Hause. Für andere Zielgruppen soll es weiterhin andere Abstellmöglichkeiten geben.

Die Stadtverwaltung favorisiert den Standort auf dem Franziskusplatz auf der Tiefgarage, da dieser Standort laut Vorlage für den Ausschuss ohne Umweg anfahrbar sei. Insbesondere bei der künftigen Anbindung an den geplanten Radschnellweg in/aus Richtung Flughafen biete dieser Standort Vorteile. Auch das Parkangebot auf der südlichen Seite des Bahnhofes könnte so erhalten bleiben.

Das gesamte Projekt soll in die Zukunft gerichtet sein: Die Betreiber rechnen nicht damit, dass es gleich zu einer Vollauslastung des neuen Parkhauses kommen wird. Im Laufe der Zeit sollen dann Erfahrungen dazu gesammelt werden, wie neue Kunden dazugewonnen werden können.