Vermeidung

ÖDP spricht über Vermeidung von Plastik

Friedrichshafen / Lesedauer: 2 min

ÖDP spricht über Vermeidung von Plastik
Veröffentlicht:21.12.2018, 18:06
Aktualisiert:22.10.2019, 13:00

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Weniger Plastik, ohne weniger Lebensstandard – geht das? Diese Frage stand bei der letzten Kreisversammlung der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) in diesem Jahr im Mittelpunkt. Und die Antwort darauf war ein eindeutiges Ja, wie die ÖDP mitteilt.

Bei den am gleichen Tag durchgeführten Vorstandswahlen gab es keine Veränderung. Vorsitzende bleibt Annedore Schmid , ihre Stellvertreterin Sylvia Hiß-Petrowitz, die Kasse führt Peter Glökler, Schriftführer bleibt Wilhelm Amann und als Beisitzer wurden Gerdi Spengler, Christa Stier de Parra und Karl-Reinhard Krüger bestätigt.

Angesichts sich häufender Meldungen über Plastikmüll im Meer und erschreckender Bilder von daran qualvoll zugrunde gegangenen Meerestieren im Fernsehen habe das Thema Plastikmüll – besonders Plastikverpackung – in letzter Zeit verstärkt an Bedeutung gewonnen, so die ÖDP weiter. Immer mehr Bürgern werde klar, dass es ein weiter so nicht geben darf. Viele versuchen, sich umzustellen. Eine davon ist die Tettnangerin Kerstin Mommsen, die bereits im Fernsehen über ihre Erfahrungen berichtet hat und auch bereit war, auf einer ÖDP-Versammlung ihre Erfahrung weiterzugeben. Diese decke sich mit den Erfahrungen der ÖDP-Mitglieder: Es sei zwar „wirklich nicht einfach, unverpackte (oder in Papier verpackte) Waren zu kaufen in einer Zeit, in der selbst Biogemüse in Plastik verpackt ist, aber es geht“, schreibt die ÖDP.

Mittlerweile bieten selbst Supermärkte im Bereich Obst/Gemüse ein wachsendes Sortiment offener, also unverpackter Ware an. Und in Metzgereien und Bäckereien, auf Wochenmärkten und in Hofläden trifft heute niemand mehr auf Unverständnis, wenn er die gekaufte Ware im mitgebrachten Beutel oder einer Tupperschüssel einpackt, heißt es weiter. Auch wer etwa Kosmetikprodukte ohne Plastikverpackung kaufen will, werde heute schon im Bodenseekreis fündig.

Alle Anwesenden waren sich einig: „Es geht nicht anders“ sei vielfach nur eine Ausrede. Auch „es ist zu teuer“ treffe nur in Einzelfällen zu. „Jeder kann im eigenen Haushalt damit anfangen und damit ein Stück weit zu Verbesserung beitragen - auch als Vorbild. Und jeder trägt Verantwortung“, mahnt die ÖDP.