Notunterkunft

Notunterkünfte in Sporthallen erreichen Kapazitätsgrenze

Friedrichshafen / Lesedauer: 1 min

Das Landratsamt informiert in einem Lagebericht zur Ukraine-Flucht
Veröffentlicht:30.09.2022, 12:20

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Seit Beginn des russischen Angriffskrieges waren mit Stand Mittwoch, 28. September, bei den drei Ausländerbehörden im Bodenseekreis insgesamt 2641 Menschen aus der Ukraine als Kriegsgeflüchtete gemeldet (Vorwoche: 2647), schreibt das Landratsamt Bodenseekreis in einer Pressemitteilung. In dieser Zahl sind sowohl neuangekommene Personen berücksichtigt, als auch rück- und weitergereiste. In der Obhut des Landkreises – also in durch den Landkreis organisierten Unterkünften – leben derzeit 489 Personen (Vorwoche: 479). Für weitere 531 Menschen aus der Ukraine stellt die Stadt Friedrichshafen eine Obhut bereit (Vorwoche: 520). Die Stadt Überlingen beherbergt 81 Menschen aus der Ukraine (Vorwoche: 81).

Im Bodenseekreis sind aktuell zwei Notunterkünfte in Mehrzweckhallen in Betrieb: In der Seldnerhalle in Tettnang-Kau leben 66 Personen. Die Festhalle Langenargen beherbergt aktuell 65 Personen. Beide Notunterkünfte erreichen aufgrund der stetig wachsenden Anzahl Geflüchteter, die eine behördlich organisierte Unterkunft brauchen, immer wieder ihre Belegungsgrenze. Aus diesem Grund richtet der Landkreis aktuell wieder die Parkturnhalle in Kressbronn sowie die alte Überlinger Gymnasialsporthalle als Notunterkunft mit jeweils bis zu 72 Plätzen her.

Weil zunehmend viele Menschen aus der Ukraine eine Bleibe suchen, brauche es weiterhin die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger des Bodenseekreises, so das Landratsamt. So können auf der Wohnungs- und Zimmerbörse „Hospodar“ schnell und übersichtlich private Wohnraumangebote für Geflüchtete eingestellt werden. Die zweisprachige Internetplattform ist auf der Informationsseite des Bodenseekreises unter www.bodenseekreis.de/ukraine-flucht sowie direkt unter https://bodenseekreis.hospodar.de aufrufbar.