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Wissenswerkstatt Friedrichshafen ist neuer Bündnispartner der Landes-Initiative „Frauen in Mint-Berufen“

Friedrichshafen / Lesedauer: 2 min

Wissenswerkstatt Friedrichshafen ist neuer Bündnispartner der Landes-Initiative „Frauen in Mint-Berufen“
Veröffentlicht:09.12.2021, 15:59

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Die Friedrichshafener Wissenswerkstatt ist jetzt Teil der baden-württembergischen Landesinitiative „Frauen in Mint-Berufen“. Das Aktionsbündnis hat sich zur Aufgabe gemacht, Frauen und Mädchen gezielt in ihrer Entscheidung für die Berufsfelder rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (Mint) zu bestärken und sie auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu begleiten, heißt es in einer Pressemitteilung dazu.

Vor rund zehn Jahren hat das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg das Bündnis ins Leben gerufen. Mittlerweile haben sich diesem mehr als 60 Partnerorganisationen angeschlossen. „Von dem Beitritt zum Bündnis erwarten wir uns eine noch bessere Vernetzung. Uns ist die Diskussion zwischen den Akteuren wichtig, der Ausstauch von Ideen, aber auch das kritische Hinterfragen von Projekten und Herangehensweisen“, sagt Kathrin Hopkins , Geschäftsführerin der Friedrichshafener Wissenswerkstatt.

Der eingetragene Verein begeistert seit 2009 Kinder und Jugendliche für Technik. Im See.Statt-Gebäude am Bahnhof und in der Dependance im ZF Forum können sie Technik auf spielerische Art praktisch erleben. Schon seit der Gründung der Wissenswerkstatt liegt ein besonderer Fokus auf der Förderung von Mädchen. „Wir decken die klassischen auf Mädchen zugeschnittenen Angebote ab – wie zum Beispiel Girls‘ Days, Mädchenkreativtage, reine Mädchenkurse und vieles mehr“, erläutert Hopkins. „Aber wir gehen noch einen Schritt weiter. Unter dem Schwerpunkt „Design und Technik“ fassen wir Themen zusammen, bei denen wir über nicht-technische Themen für Technik begeistern. Dieses soll vor allem Mädchen ansprechen. Hierfür arbeiten wir mit Schulen und anderen Institutionen zusammen.“

Mit dem Karl-Maybach-Gymnasium entstand zum Beispiel der Kokon – eine über drei Meter große Statue aus Stahl und Weiden, die auf einem öffentlichen Platz installiert wurde. Bei der Konzeption lernten die Jugendlichen Themen wie 3D-Konstruktion, Schweißen, 3D-Druck oder Lasercutter kennen.

Zurzeit arbeite die Werkstatt an einem Konzept, bei dem im Kunstunterricht erstellte Tuschezeichnungen in der Wissenswerkstatt von den Schülerinnen und Schülern mit Hilfe des Lasercutters oder der CNC-Maschine auf verschiedene Materialien übertragen werden. Zudem kooperiere man mit sieben weiteren überwiegend nicht-technischen Organisationen zusammen, so zum Beispiel mit der Musikschule, dem Zeppelinmuseum und dem Medienhaus. „Gemeinsam geben wir Tandemkurse im Online- und Präsenzformat, in denen wir von Mint-fremden Themen zu Mint-Themen überleiten. Dies kommt sowohl bei den Mädchen also auch bei den Eltern der Mädchen sehr gut an“, betont Hopkins.