Kulturufer

Kulturufer stellt neuen Besucherrekord auf - Stadt zieht Bilanz

Friedrichshafen / Lesedauer: 3 min

Stadtverwaltuing zieht durchweg positive Bilanz – Optimierungen sind noch möglich
Veröffentlicht:08.08.2022, 20:00

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135.000 Besucher hat das Kulturufer gehabt. Diese Zahl ist zwar nur eine Schätzung, beruht aber auf verschiedenen Zählungen und Hochrechnungen, die die Stadtverwaltung vorgenommen hat. Die Veranstalter sind bestens mit dem Verlauf des Festivals zufrieden.

Das habe sich neu erfunden, nachdem es in der Pandemie zweimal nicht stattfinden konnte. So fällt die Bilanz der Stadt auch sehr positiv aus. „Das Kulturufer hat mit diesem Besucherrekord erneut bewiesen, dass es für Kulturfreunde, Liebhaber des Kunsthandwerks, für Kinder und Jugendliche einfach unverzichtbar und vor allem etwas ganz Besonderes ist“, betonte Oberbürgermeister Andreas Brand nach Abschluss des Festivals.

Ein Markenzeichen

Das Kulturufer sei ein Markenzeichen für die Stadt und zeige, wie vielfältig, lebendig und offen Friedrichshafen ist. „Mein herzlicher Dank geht an alle, die zu einem friedlichen und fröhlichen Kulturufer voller Leichtigkeit und Freude beigetragen haben“, sagt OB Brand.

Geschätzte 135.000 Besucherinnen und Besucher – 2019 waren es 130.000 – kamen zum 36. Kulturufer. Geboten wurden in diesem Jahr insgesamt 26 Veranstaltungen in den Zelten, vier Mal Open-Air-Kino, 41 Stände auf dem Kunsthandwerkermarkt, ein buntes Programm auf der neuen und größeren Aktionswiese von Spielehaus und Spielbus. Das Jugend-Kult-Ufer bot Konzerte in der Musikmuschel, Workshops, Aloa-Bar, Molke-Café und Chill-Out-Area. Und auf der Uferpromenade spielten täglich Straßenkünstler von mittags bis spät abends.

Dreimal Regen

Das Wetter spielte weitestgehend mit, nur am ersten Freitag, am Montag, 1. August, und am vergangenen Freitag, 5. August, regnete es teilweise kräftig. Nur am vergangenen Freitag sorgte der Regenguss für ein frühzeitiges Ende der Veranstaltung.

„Besonders gut beim Publikum kam die neue Aufteilung des Kulturufers an. Durch den Umzug der Aktionswiese auf das neue Gelände konnte dort mehr Platz geschaffen werden, gleichzeitig konnten Kunsthandwerkermarkt, Straßenkunst, Zelte und Gastronomie viel besser als bisher miteinander verbunden werden“, freut sich Sarah Baltes , Leiterin des Kulturbüros.

Optimierung möglich

Leichte Kritik kam auf, weil der Teil des Kunsthandwerkermarktes neben dem Lammgarten auf der Gastrowiese nicht ausreichend wahrgenommen worden sei. Da aber verspricht die Stadt Nachbesserungen im kommenden Jahr. Optimierungen sind auch für andere Bereiche noch vorgesehen, das werde in den Planungen für 2023 berücksichtigt. Insgesamt sei das Konzept aufgegangen und habe die Besucherinnen und Besucher, aber auch alle Akteure begeistert.

Gut nachgefragt waren auch die Zeltveranstaltungen, für die rund 7000 Tickets verkauft wurden, obwohl gerade an dieser Stelle auch noch etwas Zurückhaltung aufgrund der Pandemielage zu verspüren gewesen sei, berichtet Sarah Baltes. Das Nachmittagsprogramm im kleinen Zelt kam diesmal wieder ganz besonders gut an. Die Kinderveranstaltungen waren schnell ausverkauft.

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Das Open-Air-Kino spielte an vier Abenden mit je rund 250 Besucherinnen und Besucher eine erfolgreiche Kulturuferzeit, die vom Studio 17 des Kulturverein Caserne ermöglicht wurde. Rund 11.000 große und kleine Besucherinnen und Besucher kamen auf die Aktionswiese, die vom Spielehaus und Spielbus mit dem Team von Leiterin Margret Beck geplant und organisiert war. Ebenso groß auch die Nachfrage bei der Molke und dem Programm rund um die Musikmuschel.

Etwas weniger gefragt war tagsüber die Verpflegung, das schiebt die Stadt auf die Witterung, bei der vornehmlich abends gegessen werde.