Gewitter

Prasselnder Regen und Blitze: Impressionen vom Gewitter am Bodensee

Friedrichshafen / Lesedauer: 2 min

Wenn ein Gewitter tobt, herrscht kurz Weltuntergangsstimmung. Im Landkreis Lindau stürzten Bäume um und inVorarlberg schlug ein Blitz ein. Doch größere Schäden blieben zum Glück aus.
Veröffentlicht:29.07.2022, 07:02
Aktualisiert:29.07.2022, 13:34

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Ein kräftiges Gewitter ist am Donnerstagabend über die Bodenseeregion gezogen. Bis auf einen Blitzeinschlag in Vorarlberg blieben größere Schäden aus. Videos und Bilder aus Langenargen und Tettnang haben die Stimmung eingefangen. Da prasselt der Regen auf die Sonnenmarkise und der Wind lässt die Fahnen an der Langenargener Uferpromenade im Wind knattern.

Einsätze wegen des Gewitters gab es laut Polizei und Feuerwehr im Bodenseekreis keine. „Dort ist alles ruhig geblieben“, hieß es auf Nachfrage.

Auch im Landkreis Lindau hat die Gewitterfront keine großen Schäden verursacht. Wie Kreisbrandrat Wolfgang Endres mitteilte, mussten die Feuerwehren zwar bis in die frühen Morgenstunden zu Einsätzen ausrücken, doch die gingen allesamt glimpflich aus.

In Hergensweiler war die Feuerwehr zweimal wegen umgestürzter Bäume im Einsatz. Auch in Bösenreutin, Röthenbach und Heimenkirch lagen Bäume auf der Straße, so Endres weiter. Die Lindauer Feuerwehr wurde in die Schönauer Straße gerufen, weil dort Wasser auf der Straße stand. Ein Gulli lief dort über. Wie Kommandant Max Witzigmann mitteilte, musste die Feuerwehr aber nicht eingreifen, weil das Wasser bereits wieder ablief. Wasser stand vorübergehend auf anderen Straßen im Lindauer Stadtgebiet, wie zum Beispiel der Friedrichshafener Straße.

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Blitzeinschlag in Vorarlberg

Nicht ganz so glimpflich ist die österreichische Seite davongekommen. Dort schlug laut Polizeibericht während des starken Gewitters gegen 21.20 Uhr ein Blitz in ein leerstehendes Bauernhaus in Lustenau ein. Dadurch wurde das Hausdach beschädigt und ein Teil der Dachziegel fiel auf den angrenzenden Gehsteig. Die Feuerwehr Lustenau entfernte die restlichen, losgelösten Dachziegel vom Dach, dichtete dieses mit neuen Ziegeln ab und verhinderte infolgedessen einen Wasserschaden durch den starken Regen, heißt es im Bericht weiter. Im Einsatz waren: Drei Fahrzeuge der Feuerwehr Lustenau mit 15 Einsatzkräften sowie zwei Streifen der Bundespolizei mit fünf Beamten.

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