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Für VfB-Volleyballer Idi ist alles einfach nur wundervoll

Friedrichshafen / Lesedauer: 3 min

Für VfB-Volleyballer Idi ist alles einfach nur wundervoll
Veröffentlicht:29.02.2012, 12:00
Aktualisiert:25.10.2019, 11:00

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Für VfB-Volleyballer Idi gibt es neben dem Sport momentan eine ganz kleine, aber dennoch sehr große Leidenschaft. Am Freitagmorgen kam sein Sohn Victor (2700 Gramm, 47 Zentimeter) zur Welt. Seiner Frau Lisa und dem kleinen Jungen geht es gut und Lara, die große Schwester, will gar nicht mehr von ihrem kleinen Brüderchen weg. „Alles ist perfekt“, freut sich Idi

„Einfach nur wundervoll“, sagt Idi. Diese Worte findet er, wenn man ihn auf die Geburt seines Sohnes Victor anspricht: „Ich kann gar nichts anderes sagen als wundervoll.“ Am Dienstagabend stand der gebürtige Brasilianer im VIP-Bereich der ZF Arena und suchte nach Worten, um sein Glück zu beschreiben, als VfB-Geschäftsführer Jürgen Hauke ihm im Namen des gesamten Vereins eine Babytorte zur Geburt seines Sohns überreichte.

Victor – der Sieger: als solcher wäre VfB-Außenangreifer Idi am Dienstagabend im Champions-League-Viertelfinale mit seinem Team gegen Russlands Meister Kazan gern vom Feld gegangen. Zwar kämpfte das Häfler Team bis zum Schluss couragiert um jeden einzelnen Ball, musste jedoch aber letztlich die Klasse (0:3-Niederlage) des Starensembles um Matchwinner Maxim Mikhailov anerkennen. Traurig waren die Häfler nur kurz - wäre ein Satzgewinn doch schon eine Belohnung für die sehr gute Saison in Europas Königsklasse gewesen. „Wir konzentrieren uns jetzt auf unsere nächste Aufgabe“, sagte Idi. Am Sonntag (15.30 Uhr) steht in Halle das Pokalfinale gegen Generali Haching auf dem Programm.

Am Freitagmorgen brachte Idis Frau Lisa einen gesunden Jungen – Victor (2700 Gramm, 47 Zentimeter) - auf die Welt und beschäftigt seitdem neben den Eltern auch die große Schwester Lara. „Lara ist so niedlich“, sagt Idi. „Sie kümmert sich rührend um Victor und weiß, bevor wir reagieren können, was ihm fehlt. Sie sagt dann immer: er will auf den Arm genommen werden. Oder: er hat Hunger. Sie ist echt eine tolle große Schwester.“ Die heutige drei-jährige Lara sah bei ihrer Geburt genauso aus wie Victor erinnert sich Idi: „Die beiden könnten Zwillinge sein“, sagt er und ist besonders stolz: „Victor ist taff. Er schreit und weint gar nicht, sondern schläft sehr viel.“

Zeit und vor allem den Fokus für den Sport hat Idi trotz des erneuten Vaterglücks. „Klar kann ich mich auf Volleyball konzentrieren“, sagt er. „Nur jetzt ist es so, dass ich mich noch mehr auf zu Hause freue – nun habe ich, wenn ich heim komme, zwei schlafende Kinder und eine tolle Frau, die auf mich warten.“ Am Freitag jedoch wird Idi seine Familie für drei Tage verlassen. Dann steht für ihn und den VfB Friedrichshafen das Pokalfinale auf dem Programm. „Ich vermisse die drei immer“, sagt Idi. „Aber wir werden skypen, das haben wir während des Krankenhausaufhalts auch schon gemacht. Volleyball ist mein Job, den ich liebe. Meine Familie ist bei Auswärtsspielen in Gedanken immer dabei, das ist kein Problem.“