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Diese Regel gilt bei den Volley Youngstars

Friedrichshafen / Lesedauer: 2 min

Am Häfler Bundesstützpunkt geht es sehr viel um Weiterentwicklung. Deshalb müssen sie einiges verinnerlichen und dann am besten in den Spielen umsetzen.
Veröffentlicht:09.02.2024, 18:00

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Der Fasnetsumzug geht vor. Deshalb wird die Partie Volley Youngstars Friedrichshafen gegen TV Bühl am Samstag, 10. Februar, erst um 17 Uhr angepfiffen. Favorisiert sind in der Spacetech-Arena die Gäste, denen drei Siege in Serie gelangen. Dazu knöpften die Bühler dem Tabellenführer VC Eltmann einen Zähler ab und haben es sich in der 2. Volleyball-Bundesliga Süd zurzeit auf Rang vier gemütlich gemacht. Die Youngstars sind Vorletzter und warten noch auf den ersten Punkt im neuen Jahr. Das Spiel wird live auf sportdeutschland.tv übertragen.

Beim Bundesstützpunkt-Team sieht es personell wesentlich besser aus als noch vor einer Woche beim 1:3 gegen Leipzig. Mit dabei sind dieses Mal auch wieder die Spieler der jüngeren Jahrgänge 2007/2008, die als frischgebackene württembergische U18-Meister auflaufen. Niklas Kluge, Phil Bertele, Maximilian Eckardt und Felix Gudermuth erkämpften sich vergangenes Wochenende den ersten Platz. Christopher Oberglock spielte beim Finalgegner MTV Ludwigsburg und qualifizierte sich mit seinem Team ebenfalls für die süddeutsche Meisterschaft.

Verteidigen, nicht nur draufhauen

Für alle Jahrgänge - bei den Youngstars betrifft das die Geburtsjahre 2004 bis 2008 - gilt die Regel, die Trainer Adrian Pfleghar häufig im Training wiederholt: „Der Ball darf den Boden nicht berühren.“ Diese Volleyballregel muss jeder Spieler am Stützpunkt verinnerlichen, um sich weiterzuentwickeln. Es geht nicht ums Draufhauen, sondern es geht darum, den Ball zu verteidigen. In Pfleghars Worten: „Alle müssen alles dafür tun, damit der Ball nicht auf den Boden fällt.“

Die gegnerischen Trainer lobten immer wieder die Leistung der Youngstars, die Pfleghar noch für „ausbaufähig“ hält. Dazu bedarf es viel Übung und stetige Wiederholung, aber auch: „Kopf anmachen und Spiel beobachten.“ Wer ein gutes Spielverständnis hat, könne erkennen, wie der Gegner agiert. Deshalb gelte es, vorausschauend das Spiel zu lesen und zu wissen, was der Gegner mit dem Ball in den jeweiligen Situationen machen kann.

Es geht gegen den Aufsteiger Bühl

Zu den Aufgaben des Stützpunkttrainers gehört es, seinen Schützlingen beizubringen, „zu hundert Prozent anwesend zu sein und sich bewusst zu machen, was ihre Aufgabe ist“. Das können die Youngstars am Samstag ab 17 Uhr gegen Aufsteiger TV Bühl zeigen. Am Ende müssen Kapitän Daniel Habermaas und seine Mitspieler den Ball dann doch auf den Boden bringen - im gegnerischen Feld.

Bühl kann dann nicht sofort die Heimreise antreten, sondern ist einen Tag später ganz in der Nähe noch einmal gefordert. Im Bildungszentrum Salem tritt der am Sonntag um 16 Uhr beim TSV Mimmenhausen an. Die Gastgeber werden ihre Heimstärke weiter ausbauen wollen, nachdem sie im Jahr 2024 zu Hause gegen den SV Schwaig (3:0) und die L.E. Volleys (3:1) gewannen.