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Die gute Nachricht: Bäcker am See nutzen kein Insektenmehl

Region Bodensee / Lesedauer: 1 min

Grille und Käfer im Lieblingsbrot? Das sorgt für viel Verunsicherung Anfang des Jahres. Doch von den heimischen Bäckereien gibt es gute Nachrichten.
Veröffentlicht:04.12.2023, 10:00

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Viel Aufregung gibt es Mitte Februar 2023 um eine neue EU-Verordnung, die gleich zwei neue Insekten als Lebensmittel zulässt, und zwar die Hausgrille sowie den Getreideschimmelkäfer, welcher sich beispielsweise zu Mehl verarbeiten lässt. Das Ergebnis: Zahlreiche besorgte Kundinnen und Kunden fragen daraufhin bei den Bäckereien ihres Vertrauens im Bodenseekreis nach, ob im Lieblingsbrot künftig Grille und Käfer verarbeitet werden.

Klare Antwort aus der Backstube

Aus der Backstube ist die Antwort jedoch ganz klar: „Selbstverständlich verwenden wir das nicht. Im deutschen Bäckerhandwerk wird Insektenmehl nicht zur Zutat werden“, ist sich Marc Hamma, Leiter der gleichnamigen Bäckereien, sicher. Es bleibt also dabei: Brot am Bodensee gibt es weiter aus den bekannten Grundzutaten, wie Wasser, Mehl, Hefe und Salz.

Der Tettnanger Bäckermeister Tobias Bär erlebt im Gegensatz zu seinen Kolleginnen und Kollegen übrigens weniger Verunsicherung in der Kundschaft. Das Thema sorgt ihm zufolge sogar in seinen Filialen im Gespräch mit der Kundschaft für eine „allgemeine Erheiterung“.