Kulturufer

Die neue Platzverteilung beim Kulturufer tut gut

Friedrichshafen / Lesedauer: 3 min

Die Kulturufer-Planer haben sehr gute Ideen bei der neuen Platzverteilung umgesetzt – Jetzt müssen die Besucher das nur noch erkennen
Veröffentlicht:31.07.2022, 19:00

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Das Kulturufer erscheint in diesem Jahr deutlich luftiger. Die Marktstände sind mehr verteilt, das Nadelöhr zwischen Gondelhafen und Musikmuschel gibt es nicht mehr und auch die Aktionswiese für die Kinder hat größere und vor allem weitläufigere Flächen erhalten. Und das kommt gut an.

Der Kunsthandwerkermarkt befand sich bisher immer zwischen Antoniusbrunnen und Musikmuschel. Dort war manchmal kaum ein Durchkommen und vor allem die Händler im Nadelöhr zwischen Gondelhafen und Musikmuschel bildeten kaum mehr als eben diese Engstelle, in der potenzielle Kunden kaum Möglichkeit hatten, einfach mal stehen zu bleiben. Das ist jetzt deutlich besser gelöst.

Das Nadelöhr ist weg

In der Engstelle stehen die Stände nur noch auf der Seeseite, wer also schnell durch möchte, kann an den Blumenbeeten laufen, wer stöbern möchte stellt sich an die Stände. Und das wird von den Händler durchweg für gut befunden. Lediglich in den Abendstunden irritiert der gänzlich dunkle Uferpark an dieser Stelle, da könnte es ein bisschen freundlicher werden, meint eine Händlerin, die sich dort etwas mehr Atmosphäre wünscht.

Zwar sind es in diesem Jahr einige Stände weniger, durch die neue Aufteilung findet der Markt aber bis ans Ende auf der Wiese zwischen Großem Zelt und Lammgarten seine Fortsetzung. Dort entsteht dadurch eine lauschige Marktatmosphäre auf der Wiese, die ansonsten mit Sitzgelegenheiten für die Verpflegungsstände belegt ist.

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Auch dies bietet Vorteile, weil die Besucher des Großen Zeltes meist abends keinen Platz mehr nach der Vorstellung bekommen haben, jetzt aber genug Platz vorhanden ist. Die Händler auf der Wiese müssen jetzt nur noch auch entdeckt werden. Die Mehrheit der Besucher „verirrt“ sich dort noch nicht hin.

Mehr Platz für Kinder

Und die Aktionswiese, die sich zuvor an dieser Stelle ausbreitete, findet jetzt auf den Wiesen hinter dem Großen Zelt sowie den weiteren Rasenflächen des Parks bis hin zum Beginn des Kulturufers am Gondelhafen Platz. „Die Spielwiese bleibt wie in der Vergangenheit auf der Fläche östlich des Großen Zeltes, also unterhalb des Zeppelinbrunnens.

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Neu in diesem Jahr ist die Nutzung der weiteren Grünflächen Richtung Karlstraße, auf denen weitere Aktionsbereiche von Spielehaus und Spielbus zu finden sein werden“, schreibt dazu die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung.

Und die Straßenkünstler spielen ebenfalls an bekannten aber auch neuen Plätzen. Der Kulturuferplan, den es am Info- und Kartenhäuschen beim Großen Zelt gibt, gibt darüber Auskunft. „Damit wird der aktuellen Situation Rechnung getragen und mehr Platz für die Besucherinnen und Besucher geschaffen“, schreibt die Stadt.

Neue Plätze für die Straßenkunst

Straßenkunst ist an folgenden, festen Plätzen zu finden: westlich des Gastrozelts beim Yachthafen, oberhalb des Beach Clubs, an der Promenade zwischen Großem Zelt und Musikmuschel, vor der Musikmuschel, oberhalb der Freitreppe und in Nachbarschaft zum Gastrozelt beim Gondelhafen.

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Die Spielstätte am Spital Keller entfällt damit erst einmal. Für die Verantwortlichen bei der Stadt und dem Kulturbüro ist alles das aber auch nicht in Stein gemeißelt. Wenn sich bessere Lösungen herausstellen sollten, würden die auch verfolgt, sagt die für die Märkte verantwortliche Cathrin Batzner.