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Berufsinfobörse startet Ende Februar

Friedrichshafen / Lesedauer: 3 min

Im Graf-Zeppelin-Haus (GZH) startet am Mittwoch, 28. Februar, um neun Uhr die Berufsinfobörse.
Veröffentlicht:12.02.2024, 10:15

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Im Graf-Zeppelin-Haus (GZH) startet am Mittwoch, 28. Februar, um neun Uhr die Berufsinfobörse. Über 100 Aussteller sind diesmal dabei und stellen ihre Firmen und die Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten innerhalb ihrer Betriebe vor. Das umfasst sowohl Ausbildungsberufe in Handwerksbetrieben, duale Studiengänge oder auch Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten an Schulen. Dazu gibt es Vorträge von der Polizei, der Bäckerinnung, der Industrie und Handelskammer (IHK), der Agentur für Arbeit und der Forstwirtschaft.

Die Messe zählt zu den größten Berufsbörsen im Bodenseekreis. In diesem Jahr wird sie zum zweiten Mal im GZH und nicht, wie die Jahre zuvor, im Berufsbildungszentrum ausgerichtet. „Die zentrale Lage bietet eindeutig Vorteile“, sagt Simone Riedl vom Landratsamt. Eine Busanbindung zur Berufsinfobörse habe es immer schon gegeben, aber jetzt sei auch die Anfahrt mit der Bahn möglich. Zumal die Fahrt sowohl für Bus und Bahn kostenlos sei, vorausgesetzt die Messebesucher haben den Infoflyer dabei. Im vergangenen Jahr waren es gut 1000 Besucher und die Organisatoren wünschen sich, dass es in diesem Jahr wieder so zahlreiche Interessenten gibt.

Vor dem Start der Berufsbörse geben Landrat Luca Wilhelm Prayon und Simone Riedl, Anne Beinder und Ceren Yücel von der Bildungsregion Bodenseekreis Tipps wie sich Interessenten darauf vorbereiten können. „Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich im Vorfeld zu informieren“, sagen Simone Riedl und Anne Beinder. Zum einen gebe es Online-Angebote die sogenannte Berufswahltests anbieten, beispielsweise der Berufswahltest von Azubiyo. Hierbei werden Interessen der jeweiligen Personen berücksichtigt und Auswahlvorschläge gegeben. Auch die Berufsinfobörse hat einen Internetauftritt auf denen sämtliche Aussteller mit ihren Aus-, Berufs- und Studienmöglichkeiten aufgelistet sind.

Ein weiterer Tipp sei es, sich im Vorfeld Fragen zu überlegen, die man am Stand stellen könne. „Wichtig ist es auch, sich vor Ort über Praktikumsmöglichkeiten für die Oster- und Herbstferien zu informieren und sich vor Ort dafür anzumelden“, sagt Anne Beinder. Ceren Yücel hat bereits im Landratsamt mit Auszubildenden gearbeitet und sagt: „Aus den Praktika haben wir auch einige hinterher in ein Ausbildungsverhältnis übernommen“. Zudem seien Praktika eine gute und wertvolle Möglichkeit unterschiedliche Berufsfelder kennen zu lernen. Ein weiterer Tipp für Interessierte, die nicht über eine Schule die Messe besuchen, sondern sich privat organisieren, sei es die Infobörse zwischen 12 und 13 Uhr zu besuchen. Erfahrungsgemäß seien dann die meisten Schüler wieder Richtung Schule unterwegs.

Auch in diesem Jahr werden wieder Vorträge angeboten. Die Schulen haben im Vorfeld die Möglichkeit, Schüler dafür anzumelden. Hier finden sich Themen wie Ausbildung und Studium bei der Polizei, Informationen zur Ausbildung zum Forstwirt, unterschiedliche kaufmännische Ausbildungsmöglichkeiten, die Chance der Pflegeberufe, Infos zum Bäckerhandwerk und die Agentur für Arbeit gibt Tipps, wie man den richtigen Beruf für sich finden kann.

Neu ist, dass im Empfangsbereich Sprachmittler warten. Sie begleiten die Besucher zu dem Aussteller und übersetzen Fragen. „Das ist ein Versuchsballon, den wir in diesem Jahr starten“, sagt Anne Beinder. Bei den mehrsprachigen Elternabenden, die einmal im Jahr angeboten werden, hätten sich die Sprachen arabisch, ukrainisch, russisch, türkisch und auch englisch herauskristallisiert.


Berufsinfobörse: 28. Februar von neun bis 13 Uhr im Graf Zeppelin Haus, Friedrichshafen. Weitere Informationen unter: www.bodenseekreis.de/berufsinfoboerse