Gedenktag

„Adolph Kolpings Werk wirkt weiter“

Friedrichshafen / Lesedauer: 2 min

Kolpingsfamilie St. Columban ehrt beim Kolpinggedenktag langjährige Mitglieder
Veröffentlicht:10.12.2018, 17:50
Aktualisiert:22.10.2019, 14:00

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Friedrichshafen - „Der Geist von Adolph Kolping wirkt weiter.“ Diese Botschaft geht für die Mitglieder der Kolpingsfamilie St. Columban vom Werk ihres Gründers aus, dessen Gedenktag vor Kurzem gefeiert wurde. Adolph Kolping, der als Gründer der Sozialbewegung und Wegbereiter der katholischen Soziallehre gilt, wurde am 8. Dezember 1813 geboren und starb am 4. Dezember 1865. Die Kolpingsfamilie St. Columban kann auf ein 143-jähriges Bestehen zurückblicken, jüngere Häfler Kolpingsfamilien gibt es in Fischbach, Berg und St. Canisius.

Kolping sei ein charismatischer Mensch gewesen, der sich vor allem auch durch sein Gottvertrauen ausgezeichnet habe, betonte Diakon Wolfang Knüfer als Präses der Kolpingsfamilie. Er sei Sozialreformer gewesen, aber letztlich immer Seelsorger geblieben, sagte Knüfer. Der Gedenktag begamm mit einem Gottesdienst in der Columbankirche. Die anschließende Feierstunde im Gemeindehaus Arche wurde von Kantorin Marita Hasenmüller am Klavier und Ulrich Fischer an der Violine musikalisch begleitet.

„Kolping hat es als seine Lebensaufgabe angesehen, sich junger Menschen – meist Handwerksgesellen – anzunehmen“, sagte Walter Geiß, Vorsitzender der Kolpingsfamilie St. Columban. „Er gründete den katholischen Gesellenverein mit seinen Kolpingsfamilien. Nahezu 600 000 Mitglieder in 57 Ländern vertrauen darauf, dass das Leben von Adolph Kolping für uns stets ein Vorbild ist. Sein Werk wirkt – und wirkt weiter. Wir wollen mit unseren Möglichkeiten dazu beitragen.“

Walter Geiß überreichte einen Scheck in Höhe von 700 Euro an Wolfgang Zittrell für die Indien-Hilfe der Columbangemeinde. Das Geld wurde größtenteils auf dem vergangenen Weihnachtsmarkt erwirtschaftet, bei dem die Kolpingsfamilie seit jeher mit von der Partie ist.

Für die Treue geehrt

Für seine 70-jährige Treue zur Kolpingsfamilie St. Columban wurde Bernhard Schmidberger geehrt. Auf stolze 65 Jahre in der Kolpingsfamilie dürfen Herbert Drenkard, Alois Grab, Manfred Holzapfel, Alfred Hornikel, Gerhard Nahser, Paul Romer, Walter Schweizer und Reinhold Sörgel zurückblicken.

Seit 60 Jahren gehört Rudi Ochel zur Kolpingsfamilie, seit 50 Jahren sind Hermann Egger und Walter Seifried, seit 40 Jahren Centa Stoll mit dabei.