Naturschutzgebiet

Im Naturschutzgebiet abgestürzt: THW birgt Flugzeug-Wrack

Friedrichshafen / Lesedauer: 1 min

Die Maschine war am Sonntag kurz nach dem Start abgestürzt, zwei Menschen wurden schwer verletzt. Jetzt wurde das Wrack geborgen, Fotos zeigen das Ausmaß der Zerstörung.
Veröffentlicht:28.03.2022, 13:48
Aktualisiert:28.03.2022, 15:02

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Das Technische Hilfswerk (THW) hat das Wrack des Kleinflugzeugs, das am Sonntag kurz nach dem Start auf dem Flugplatz Konstanz abgestürzt ist, in der Nacht aus dem Naturschutzgebiet neben der Bundesstraße 33 geborgen.

Wie ein Sprecher des THW am Montag mitteilte, dauerte die Aktion bis nach Mitternacht. Bei dem Absturz der zweisitzigen Maschine vom Hersteller «Grumman» waren der 44-jährige Pilot und seine 50 Jahre alte Co-Pilotin lebensgefährlich verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht worden.

Nach Angaben der zuständigen Flugleiterin waren die Verunglückten auf dem Rückweg nach Aschaffenburg, als das Flugzeug rund 500 Meter von der Startbahn entfernt abstürzte. Die Absturzursache wird derzeit noch untersucht.

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Die mit zwei Personen besetzte, einmotorige Maschine des Herstellers "Grumman" stürzte am Sonntag nur 500 Meter von der Startbahn entfernt in ein Waldstück im Naturschutzgebiet. Das Flugzeug lag auf dem Dach und war stark beschädigt und verformt. Nur mit hydraulischem Gerät und weiterem Werkzeug konnten die eingeschlossenen Menschen aus dem Wrack befreit werden.

Aufgrund von auslaufendem Kerosin wurde von der Feuerwehr ein Löschangriff mit Wasser, Schaum und Pulver vorbereitet. Auch am frühen Abend waren die Feuerwehrleute noch an der Absturzstelle mit Brandschutz beschäftigt. Fabian Daltoe, Sprecher der Feuerwehr Konstanz: „Es war eine große Gefahr, dass es deshalb auf der Wiese und im Wald anfängt zu brennen“.

Vor Ort waren am Sonntag 14 Fahrzeuge und insgesamt 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr, sowie der Rettungsdienst, die Polizei und der Kreisbrandmeister.